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Hilden
Hildener bringt Licht in den dunklen Garten

Hilden: Hildener bringt Licht in den dunklen Garten
Lichtdesigner Fritz Döpper mit einem schwarzen "Itterlumen"-Spieß. Am Baum hängt ein Kronleuchter für den Außeneinsatz. FOTO: Olaf Staschik
Hilden. Rund 18 Monate hat es gedauert, vom ersten Prototypen bis zur fertigen Leuchte. Dabei sieht der schwarze Scheinwerfer, der im Garten in die Erde gesteckt werden kann, zunächst recht unscheinbar aus. Entscheidend ist jedoch, wie dieser wirkt, wenn der Nachthimmel den Garten in ein schwarzes Loch verwandelt.

Entwickelt hat diese Leuchte Fritz Döpper (62), Lichtdesigner aus Hilden. Itterlumen heißt sie, um auch die regionale Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Es ist sein erstes eigenes Produkt. "Ich wollte Gärten mit möglichst kleinen und schwarzen Leuchten erhellen, ich habe aber keine gefunden, die genau meinen Vorstellungen entsprachen", sagt Döpper. Dann entschied er sich, selbst aktiv zu werden. Beim Betreten eines Gartens soll die Architektur und die Natur im Vordergrund stehen, findet Döpper. Die Leuchten sollen Akzente setzen, am Besten aber kaum sichtbar sein. In Unternehmer Udo Kölling (transtec) fand er einen Verbündeten. Die Männer sind stolz auf ihr Produkt. Das Besondere an der Leuchte sei die Flexibilität des Lichtes. Denn durch austauschbare Linsen und Reflektoren kann diese sowohl breit strahlen als auch zum zielgerichteten Spot werden.

Fritz Döpper macht Gartenbeleuchtung aus Leidenschaft. "Wenn ich in einen beleuchteten Garten gucke, habe ich immer ein Grinsen im Gesicht", sagt der Hildener. "Es ist toll, wenn man im Winter nicht aus dem Fenster vor eine dunkle Wand guckt", sagt er. Schon wenige Lichtakzente könnten für eine Wohnraumerweiterung sorgen, ja sogar für ein Urlaubsgefühl im heimischen Garten.

Bäume, Sträucher, Zierteiche können durch einzelne Leuchten hervorgehoben werden. "Bei der Beleuchtung von Gärten steht die Menge des Lichtes im Vordergrund. Schönheit und die Spannung zwischen hellen und dunklen Zonen müssen erzielt werden", erklärt Fritz Döpper, der seit 16 Jahren als selbstständiger Lichtplaner arbeitet. Es komme bei der Lichtplanung auch nicht darauf an, dass der Garten möglichst groß sein muss. Auch kleine Gärten könnten schön ausgeleuchtet werden. "Es geht viel mehr um den vorhandenen oder auch zukünftigen Bestand an Bäumen, Ziersträuchern und Blumen. "Deshalb ist jede Lichtplanung ein Einzelfall", sagt Döpper.

(tak)
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