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Kommentar
Hillebrands Hausaufgaben

Düsseldorf. Friedhelm Burchartz wird wegen seiner häufigen und meist langen Redebeiträge im Rat nicht unbedingt geliebt. Die Häme, die in der Ratssitzung diejenigen über ihm ausgeschüttet haben, die seine Forderung nach einem Konzept für den Weihnachtsmarkt ablehnten, hat der FDP-Mann aber nicht verdient. Stadtmarketing-Geschäftsführer Volker Hillebrand selbst nennt die von der Bürgeraktion als "Spiegelstriche" bezeichneten Ideen zum Weihnachtsmarkt "Konzept". Das ist es mitnichten. Ein Konzept gibt Ziele vor, beschreibt die Maßnahmen, die zu diesem Ziel führen, und – ganz wichtig – es beinhaltet eine Kostenaufstellung. In jedem Fall steht es am Anfang, nicht am Ende eines Entscheidungsprozesses. Damit man weiß, über was man entscheidet. Von Barbara Jakoby

CDU, SPD und Grüne hätten gut daran getan, dem Vorschlag von FDP, Unabhängigen und BA zu folgen und Stadtmarketing-Geschäftsführer Hillebrand ein echtes Konzept abzuverlangen. Dass dies nicht seine Stärke ist, hat er in der Vergangenheit des öfteren bewiesen. Der Wechsel in der Regie bietet die einmalige Chance, den Hildener Weihnachtsmarkt endlich professionell zu organisieren. Die Gesellschafterversammlung kann sicher Ideen einbringen. Hillebrands Hausaufgaben kann und sollte sie aber nicht machen. Ob er es kann, muss er beweisen.

Quelle: RP
 
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