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Kreis Mettmann
IHK unterstützt die Steuerpolitik der Stadt Monheim

Kreis Mettmann. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf begrüßt, dass Monheim überregional und zunehmend international um Unternehmen wirbt. So sei es folgerichtig, internationale Maßstäbe an die Wettbewerbsfähigkeit anzulegen und den Gewerbesteuerhebesatz auf 265 Prozent für das kommende Jahr zu senken. Damit liege Monheim im Mittelfeld europäischer Steuersätze. Die Stadt hoffe auf weitere Steigerungen: 2017 sollen die Gewerbesteuererträge bei rund 250 Millionen Euro, 2018 bei rund 265 und 2019 bei rund 280 Millionen Euro liegen. 2014 waren die Erträge mit 215,4 Millionen Euro bereits kräftiger als erwartet ausgefallen. Auch im laufenden Jahr entwickelten sich zur Mitte 2015 die Erwartungen auf rund 260 Millionen Euro.

In diesem Zusammenhang unterstütze die IHK Bürgermeister Zimmermann in seiner Ansicht, dass man den Steuerwettbewerb in der Europäischen Union zwar politisch missbilligen, ihn aus Nordrhein-Westfalen heraus aber nicht beenden könne. Insoweit trage Monheim dazu bei, dass steuersensible Firmen überhaupt in NRW gehalten werden könnten.

Die IHK begrüßt auch, dass Monheim Teile der Liquidität zum Ausbau und Erhalt wichtiger Standortfaktoren nutze wie 3,5 Millionen Euro für den Ausbau der neuen Feuerwache und insgesamt rund 15,5 Millionen Euro für Straßenbau- und Unterhaltung.

Die anderen Städte im Kreis schauen mit Unbehagen auf die Steuerpolitik in der Nachbarschaft. Denn bei den Steuersätzen können sie nicht mithalten. Die Gewerbesteuerhebesätze in Hilden und Haan betragen aktuell 400 bzw. 421 Prozentpunkte.

(pc)
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