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Hilden/Haan
Immobilienpreise in Hilden und Haan sind Spitze

Hilden/Haan. Wohnen in Itter- und Gartenstadt ist teuer: Die Preise verharren auf hohem Niveau. Das zeigt jetzt der aktuelle Grundstücksmarktbericht. Von Alexandra Rüttgen

Wohnen in Hilden und Haan ist teuer. Das zeigt der Grundstücksmarktbericht, den der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte in NRW jetzt für das vergangene Jahr vorgelegt hat. Ihm zufolge sind zwar die Preise binnen Jahresfrist in beiden Städten nicht sonderlich gestiegen, doch Hilden und Haan erreichen vom Grundsatz her bereits ein hohes Niveau. So findet sich Hilden in der veröffentlichten Rangliste häufig auf einem der vorderen Plätze wieder, Haan in mehreren Vergleichen zumindest im oberen Drittel.

Demnach sind die Preise für Eigentumswohnungen in Düsseldorf mit 4308 Euro pro Quadratmeter am höchsten - gefolgt von Hilden mit 3520 und Monheim mit 3160 Euro. In Haan liegen die Preise bei 2830 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im Kreis Mettmann liegen sie im Durchschnitt bei 3120 Euro.

Spitzenreiter bei den Baulandpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren Wohnlagen ist Düsseldorf mit 620 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Hilden und Ratingen mit jeweils 400 Euro pro Quadratmeter. In Haan beläuft sich der Preis auf 325 Euro pro Quadratmeter, Platz sieben von 66 veröffentlichten Werten für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Preise für eine gute Wohnlage belaufen sich in Hilden auf 460 und in Haan auf 435 Euro pro Quadratmeter. Für Objekte in mäßiger Wohnlage geben Käufer in Hilden 335 und in Haan 295 Euro pro Quadratmeter aus. Interessant auch: Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften in mittleren Wohnlagen haben 2015 im Kreis Mettmann durchschnittlich 410.000 Euro gekostet.

Der Boom auf dem Immobilien markt scheint seinen Zenit überschritten zu haben. Im Segment der Mehrfamilienhäuser sank der Preis um ein Prozent, der Umsatz um vier Prozent und die Zahl der Käufe/Verkäufe schrumpfte um zehn Prozent. Im Segment- der Ein- und Zweifamilienhäuser sank der Umsatz um acht Prozent, die Zahl der Kauffälle sank um neun Prozent. Auch die Nachfrage nach Wohnungseigentum nahm wieder ab: Die Zahl der Kaufverträge sowie der Umsatz sanken um zehn Prozent. Allerdings zogen die Preise zeitgleich um vier Prozent an. Bei Bauland sanken die Zahl der Kauffälle um 18 und der Umsatz um 15 Prozent. Die Preise stiegen um ein Prozent.

Quelle: RP
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