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Hilden
Infos zu Schützenstraße im Oktober

Hilden. Die Bebauung verärgert Anwohner, Politikerin versucht zu beruhigen

Ende Oktober ist mit einer Bürger-Information zum Thema Schützenstraße zu rechnen. Das geht aus der Antwort hervor, die CDU-Chefin Marion Buschmann dem Anwohner Jerome Knott gegeben hat. Die Knotts sind verärgert darüber, dass in ihrem Hinterland Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser errichtet werden sollen und wehren sich seit Bekanntwerden der Absicht dagegen. Knott hat sowohl an die SPD und die CDU als auch an die Grünen geschrieben und darin sein Unverständnis für die Pläne ausgedrückt: Weitere Versiegelungen von Flächen, dazu teurer statt "bezahlbarer" Wohnraum - das passe mit keinem Wahlprogramm zusammen. Seine Frau hat inzwischen die "Initiative Hilden" gegründet.

Buschmann versucht, die Gemüter zu beruhigen: Man habe den Bebauungsplan in Angriff genommen, um überhaupt eine Gestaltungsmöglichkeit in der Hand zu haben, denn "der derzeitige bestehende Rechtsstatus der Grundstücke ermöglicht dem Eigentümer wesentlich mehr Rechte und deutlich weniger Gestaltungseinfluss durch die Kommune als z.B. ein Bebauungsplan". Letztlich wird sich der Widerspruch nicht auflösen lassen, denn es ist wie so oft: Den einen geht es um Gestaltung, den anderen um die Bewehrung des Status Quo - ohne Veränderung und neue Häuser.

(gök)
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