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Hilden
Innenministerium hat Straftäter aus Hilden verlegt

Hilden. Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen 36-jährigen Asylbewerber aus dem Irak wegen sexuellen Missbrauchs einer Achtjährigen in Hilden zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Der Richter setzte die Strafe zur Bewährung aus. Sozialdezernent Reinhard Gatzke hatte sich dafür eingesetzt, dass der Straftäter Hilden verlässt und verlegt wird.

Dass sei jetzt gelungen, ist Gatzke erleichtert: "Seit Donnerstagabend befindet er sich nicht mehr in Hilden. Wir sind sehr froh, dass es uns mit der guten Unterstützung des Innenministeriums gelungen ist, den Straftäter zu einer Landeseinrichtung umzusetzen."

Die Stadt hatte auch die Ausländerbehörde in Mettmann gebeten, den Mann rasch abzuschieben und die schnelle Beendigung des Asylverfahrens zu veranlassen.

Für die Abschiebung ist die Ausländerbehörde des Kreises Mettmann, für das Asylverfahren das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig. "Es wird nunmehr ein beschleunigtes Asylverfahren für den 36-jährigen Straftäter durchgeführt", hat Gatzke erfahren. "Sollte der Asylantrag abgelehnt werden, wird die Ausweisung erleichtert." Aus seiner Sicht habe der Flüchtling durch seine abscheuliche Tat ein etwaiges Bleiberecht verwirkt.

(cis)
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