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Peter Baumgärtner
"Jazztage mit Rekordbesuch - ich bin happy"

Peter Baumgärtner: "Jazztage mit Rekordbesuch - ich bin happy"
Peter Baumgärtner hat die Hildener Jazztage vor 19 Jahren "erfunden". Der Festivalmacher hat keine Sorge, dass ihm die Ideen ausgehen könnten. FOTO: Olaf Staschik
Hilden. Der künstlerische Leiter des Festivals zieht Bilanz - und blickt nach vorn. Sein Wunsch - ein großzügiger Großsponsor.

Sind Sie mit der Resonanz der 20. Hildener Jazztage zufrieden?

Baumgärtner Ich schätze, wir hatten weit über 6000 Besucher. Ein Besucher-Rekord zum Jubiläum: Ich bin happy. Unser Plan A hat funktioniert.

Plan A. Was bedeutet das?

Baumgärtner Wir sind da angekommen, wo wir hin wollten. Wir hatten ein schönes Programm, in dem - ganz wichtig - auch die lokale Szene vorkam. Die Werbung war gut. Der WDR hat die Jazznight in der Stadthalle erstmals live übertragen - einfach großartig für uns. Wir haben jetzt eine wirklich sehr gute Partnerschaft mit dem WDR. Und dann hat uns natürlich auch das Super-Sommerwetter geholfen. Im Park von Haus Horst waren fast 1000 Zuhörer.

Waren die 20. Hildener Jazztage auch kommerziell ein Erfolg?

Baumgarten Wir haben noch nicht abgerechnet. Das sieht aber alles sehr gut aus. Wir werden auf keinen Fall rote Zahlen, sondern eine schwarze Null schreiben.

Haben Sie schon eine Idee für die 21. Hildener Jazztage?

Baumgärtner Die Ideen müssen noch gären, sich entwickeln. Aber zwei Bands habe ich für 2016 schon verpflichtet.

Was würden Sie sich als Festivalmacher wünschen?

Baumgärtner Einen großzügigen Großsponsor, der einen richtig großen Scheck ausstellt. So ein Festival steht und fällt nun mal mit dem Sponsoring. Und das wird nicht einfacher. Ich wünsche mir, dass das Land NRW sich auch 2016 wieder mit 25 000 Euro an den Jazztagen beteiligt. Das ist in diesem Jahr zum ersten Mal geschehen und war eine Auszeichnung. Es hat uns aber auch wirklich richtig geholfen.

Wie sollen sich die Jazztage weiterentwickeln?

Baumgärtner Sie sollten auf keinen Fall kleiner werden, eher größer. Ich könnte mir vorstellen, auch zwei Tage in die Stadthalle zu gehen. Als Location würde ich gerne wieder die Verwaltungsschule des Landes an der Hochdahler Straße bespielen. Sie liegt in einem wunderbaren, inspirierenden Park. Das Problem ist: Das muss man sehr lange vorplanen, weil die Verwaltungsschule viele Veranstaltungen im Haus hat. Wir haben zwei Open-Air-Termine bei den Jazztagen: Den Park von Haus Horst und den Park der Capio Klinik. Das reicht in meinen Augen. Bei weiteren Open-Air-Location würden wir uns zu sehr vom Wetter abhängig machen.

Christoph Schmidt stellte die Fragen.

Quelle: RP
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