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Hilden
Jetzt steht die Schulwahl an - ein Fragebogen

Hilden. Heute beginnen die Anmeldetage an den weiterführenden Schulen. Wir haben die Schulleiter gebeten, Auskunft über ihre Schule zu geben, und veröffentlichen die Bögen bis Mitte nächster Woche. Ein Interview mit Gesamtschulleiter Peter Gathen machte am Mittwoch den Auftakt.Hat Ihre Schule einen sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder technischen Schwerpunkt?Unser besonderer Schwerpunkt ist die Mädchenförderung, zum Beispiel im sprachlichen Bereich oder im Bereich Informatik.

Die Leistungskurs-Kombi Mathematik/Physik ist garantiert. Alle drei Naturwissenschaften werden als LK angeboten, Technik gibt es in der Mittelstufestufe.Wir sind eine Schule der Vielfalt. Im Wahlpflichtbereich gibt es Französisch, Naturwissenschaften, Arbeitslehre, Darstellen und Gestalten und Sozialwissenschaften.Welche AGs bieten Sie an?Um nur einige zu nennen: Chor, Musical, Theater, Judo, Nähmaschinen AG, Spanisch.

Chemie AG, Kreativ-Werkstatt, Chemie-Theater, Schach AG, Biologie AG, Rhetorik, Holz AG, Physik-Technik AG (mit Teilnahme an "Jugend forscht"), RollhockeyDie Palette reicht von Bandschmiede über Capoeira, Einrad und Futsal bis hin zu Hip Hop, Schneiderei, Tierpark-AG, Theater, Werken und Wissensspielen. Wie hoch ist die Klassenstärke?Der Durchschnitt liegt bei 28 Schülerinnen.31 Schülerinnen und SchülerDie Klassenfrequenzrichtwert liegt bei 25.

Wie hoch ist die Quote an Schülern mit Migrationshintergrund? Gibt es Förderklassen für Flüchtlinge?Es gibt keine Förderklassen, zurzeit aber eine Einzelintegration von fünf Schülerinnen ohne gute Deutschkenntnisse.Es gibt inzwischen eine Seiteneinsteigerklasse. Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund beträgt rund 30 Prozent. In Hilden gibt es folgende Vereinbarung: Das evangelische Schulzentrum im Hilden nimmt Seiteneinsteigerkinder auf, welche zuerst die deutsche Sprache lernen.

Gibt es ein Förderkonzept für besonders schwache und starke Schüler?Ja.Es gibt in den Klassen 5 bis 9 spezielle Förderschienen in der regulären Unterrichtszeit sowie Vertiefungskurse in der Stufe 10 jeweils für schwache und starke Schüler.Ja, realisiert in unseren LerninselnGibt es Mechanismen, um die Unterrichtsqualität zu sichern?Ja, parallele Klassenarbeiten in allen Fächern und Jahrgangsstufen und die Lehrplanarbeit, die zurzeit unter den Fachschaften vernetzt wird.

Das wird spätestens durch das Zentralabitur geregelt. Zu den zentralen Vorgaben werden noch verbindliche schulinterne Richtlinien für alle Fächer formuliert.Ja, zum Beispiel arbeiten die Fachkollegen zusammen und bereiten den Unterricht vor:Gibt es eine Mensa?Ja, es liefert ein ortsansässiger Caterer. Die Qualität ist gut akzeptiert.Ja.Ja.Gibt es eine Ogata/Betreuung für Schüler der unteren Klassen, wo sie sich beispielsweise bis 16 Uhr aufhalten können?Ja, von Montag bis Freitag und in den Ferien.

In der Sekundarstufe I läuft der gebundene Ganztag. Montags, mittwochs u. donnerstags: Lernzeit bis 16 Uhr . Dienstags, Freitag wird Hausaufgabenbetreuung.Ja.Wie schneidet die Schule bei Lernstandsergehebungen (etwa Vera) ab?Überdurchschnittlich.Das variiert stark zwischen den einzelnen Jahrgängen und den Fächern. Meist liegen wir über dem Durchschnitt des Standorttyps. Als aufbauende Schule sind wir erst im Jahrgang 7 angekommen.

Wie bereiten Sie Ihre Schüler auf das Berufsleben vor?Durch vielfältige Projekte, Praktika und Unterrichtsveranstaltungen.Potentialanalyse Klasse 8, Praktikum, Berufsorientierung mit dreiwöchigem Praktikum in Klasse 11, Infoabend "Eltern informieren Schüler", duales Praktikum.Wir erstellen ein Konzept für die Berufsvorbereitung. Bei der Wahl der Kooperationspartner - etwa der Tier- und Vogelpark Solingen - war die Berufsfindung im Blick.

Welchen Altersdurchschnitt hat das Kollegium?42,7 Jahre43,4 Jahre Bei uns haben die Schülerinnen und Schüler Lehrkräfte aller AltersgruppenWie würden Sie die Ausstattung Ihrer Schule mit modernen Unterrichtsräumen auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) bewerten? 8-9, wobei die Qualifizierung der naturwissenschaftlichen Räume demnächst ansteht.8-910, wir haben in jeder Klasse Whiteboards und Dokumentenkameras.

Wie hoch ist die Übergangsquote zu einer höheren Schulform?Regelmäßig über 75 Prozent.Bis auf ganz wenige Ausnahmen bestehen alle Schüler, die die Jahrgangsstufe 12 erreichen, das Abitur. Eine Quote wird nicht berechnet.Als aufbauende Schule sind wir erst im Jahrgang 7 angekommen. Insofern ist noch keine Aussage möglich.

Quelle: RP
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