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Hilden
"Kanalnebelung" - Stadt sucht Gründe für Überschwemmung

Hilden . Das Tiefbau- und Grünflächenamt der Stadt Hilden führt am Donnerstag an zwei Standorten eine "Kanalnebelung" durch. Dabei wird Signalnebel in den betroffenen Schmutzwasserkanal eingeblasen - er kann dann auch an Dachrinnen zu sehen sein.

So wird sichtbar, ob Regenfallrohre und Entwässerungsrinnen fälschlicherweise am Schmutzwasserkanal angebunden sind.

Der erste Standort erstreckt sich im Osten von der Max-Volmer-Straße, über die Straße "Kalstert" und Grenzstraße bis ins Stadtgebiet Solingen. Zu dem Einsatzbereich gehört auch die Ohligser Straße von Hausnummer 205 bis zur Kreuzung Ohligser Straße / Kalstert / Grenzstraße.

Der zweite Einsatzort ist der Porscheweg im westlichen Stadtgebiet von Hilden. Obwohl der Kanal für den Schmutzwasseranfall ausreichend bemessen ist, kam es in der Vergangenheit zu Überschwemmungen und Rückstauerscheinungen. Mit der Kanalnebelung will das Tiefbauamt die Ursachen ermitteln. Ein möglicher Grund könnten falsch angeschlossene Regenwasserleitungen sein.

Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Signalnebel kann auch an Regenfallrohren (Dachrinnen), Entwässerungsrinnen oder anderen privaten Entwässerungseinrichtungen austreten.

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