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Hilden
Karnevalsverein für die Familie

Hilden: Karnevalsverein für die Familie
Vorstand der K.G. Jecke Fründe Hilden: Axel Hennecke, Christian Schumacher, Bastian Mey, Stefan Schumacher und Andreas Erndwein. FOTO: RPO
Düsseldorf. Hilden hat einen neuen Karnevalsverein: Die K.G. Jecke Fründe Hilden e.V. Beim Itterfest präsentieren sie sich erstmalig öffentlich als Verein. Sie wollen ein Club für die Familie sein. Und helfen: Die Fründe sammeln für Max. Von Susanne Röhr

"Da simmer dabei". Mit dem Leitspruch haben die "Jecke Fründe" beim 25. Itterfest zum ersten Mal einen eigenen Getränkestand – Mittelstraße, Ecke Schwanenstraße. Dort gibt es nicht nur "Jecke Stimmung, Spaß und Musik", wie sie versprechen. Dort kann man auch die Leute vom neuen Hildener Karnevalsverein kennen lernen. Richtig: Hilden hat einen neuen Karnevalsverein. Seit Beginn des Monats ist es offiziell: K.G. Jecke Fründe Hilden e.V.

Die "Jecke Fründe" an sich gibt es schon länger. Eine handvoll Leute um Axel Hennecke – nun Vorsitzender der Jecken – beteiligte sich schon einige Jahre am Karnevalszug in Hilden. Hennecke hat einen Planwagen und verteilte zusammen mit Freunden und Bekannten aus dem Berufsumfeld Kamelle am Rosenmontag. Das wurde in den letzten Jahren immer größer: Mehr Leute am Wagen, zuletzt waren es 50, mehr Kamelle. "Rein privat, aus Spaß an der Freunde", war Hennecke immer dabei.

Von Schnapsidee zum Verein

Die lockere Runde wurde einer  "Schnapsidee" zufolge zum Verein. "Wir haben viele Ideen und untereinander ähnliche Interessen", erklärt Hennecke die Motivation. Die fünf Vorstandsmitglieder sind alle beruflich selbstständig, haben fast alle Kinder. "Wir wollten einen Gestaltungsraum, der sich mit unserem Berufsleben vereinbaren lässt und gleichzeitig die Familie einbezieht."

Der Verein – derzeit sind es 14 Mitglieder, Tendenz steigend – setzt definitiv auf Familie. Sieben Männer, sieben Frauen. Die Kids sind immer dabei. Die "Jecke Fründe" sind nicht nur ein junger Verein, auch die Beteiligten sind alle noch jung: zwischen 21 und 45 Jahren. Die "Fründe" setzen von Anfang an auf Nachwuchsarbeit. Neben dem Itterfest werden die Hildener Karnevallisten auf dem Weihnachtsmarkt und – logisch – beim Rosenmontagszug dabei sein. "Da werden wir es richtig krachen lassen", versprechen die Jecken.

Spenden sammeln beim Itterfest

Zu erkennen sind sie an ihrem bunten Logo, das alle möglichen Farben vereint. "Es soll zeigen, dass wir jung und offen sind", sagt Bastian Mey, erster Schriftführer. Offen sind sie auch dafür, Menschen zu helfen. "Als Familienverein sind uns Kinder wichtig", so Vereinsmitglied Gabriele Schumacher.

Sie las in der Rheinischen Post von Max, der an der tödlichen Knochenmarkskrankheit Fanconi-Anämie leidet und vom Aufruf, für Max zu spenden. Beim Itterfest weist am Bierwagen der Fründe ein großes Schild auf Max hin – noch bis Montag sammeln sie für den vierjährigen Jungen.

Quelle: RP
 
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