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Hilden
Kinder-Notdienste sind neu geregelt

Hilden. Hilden und Haan werden von Solingen betreut, Langenfeld und Monheim wird von Leverkusen aus.

Bei der Organisation des ambulanten Notdienstes im Kreis Mettmann gibt es zum 1. Oktober Änderungen, die Patienten und Ärzte betreffen. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung mit.

Außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten der Kinderärzte im Kreis Mettmann übernehmen künftig die Kinder-Notdienstpraxen in Solingen (am Städtischen Klinikum Solingen, Gotenstraße 1), und in Leverkusen (MediLev, Am Gesundheitspark 4) die kinderärztliche Notdienstversorgung für den Südkreis Mettmann. Der neue Notdienst ersetzt den seit Februar von den Hildener Kinderärzten in deren Praxen geleisteten Notdienst. Die Kinderärzte aus Langenfeld und Monheim werden künftig zum Dienst in Leverkusen eingeteilt; die Kinderärzte aus Haan und Hilden kommen ab 1. Oktober in Solingen zum Einsatz im ambulanten kinderärztlichen Notdienst.

Der neuen Regelung war ein monatelanger Streit vorausgegangen, die Notdienstpraxis in Langenfeld wurde geschlossen, die niedergelassenen Ärzte übernahmen zwar die Notdienste, jedoch war es für Eltern undurchsichtig, wer wann für wen geöffnet hatte. Die KV wurde auch von den Bürgermeistern der Städte Hilden, Haan und Langenfeld heftig kritisiert. Nun also ein Neustart.

Die Öffnungszeiten der Kinder-Notdienstpraxis Solingen werden um zwei Stunden pro Woche verlängert und lauten mittwochs und freitags 17 bis 20 und samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 13 sowie von 17 bis 20 Uhr. Die Kinder-Notdienstpraxis Leverkusen erweitert ihre Öffnungszeiten um acht Stunden und ist zusätzlich mittwochs und freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Samstags, sonntags und feiertags bleibt es bei den Öffnungszeiten von 9 bis 13 und von 16 bis 20 Uhr. www.kvno.de/notdienst

(gök)
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