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Hilden
Kreissynode berät über Geld und Gemeindearbeit

Hilden. Rund 90 evangelische Abgeordnete der zehn Kirchenkreis-Gemeinden treffen sich in Ratingen-Hösel.

Die Kreissynode, das höchste beschlussfassende Organ des evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann, tritt zur Herbstsynode am Freitag, 11., und Samstag, 12. November, zusammen. Rund 90 Abgeordnete aus zehn Kirchengemeinden (Erkrath, Haan, Hilden, Hochdahl, Hösel, Homberg, Linnep, Lintorf-Angermund, Mettmann und Ratingen) tagen im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Hösel.

Neben der Haushaltsplanung 2017 stehen die Wahlen von Assessor, Skriba und der Synodalältesten und deren Vertreter auf der Tagesordnung. Die vier Synodalältesten werden aus dem Kreis der Gemeindeglieder gewählt. Sie bilden zusammen mit dem Assessor, dem Skriba und dem Superintendenten den Kreissynodalvorstand und sind mit der Leitung des Kirchenkreises und der Durchführung von Beschlüssen beauftragt. Es gibt mehrere Themenschwerpunkte. Eine zentrale Frage: Wie entwickelt sich das interkulturelle Miteinander in den Kirchengemeinden? "Ausgrenzung, ob durch Zäune, Mauern oder im übertragenen Sinne, ist niemals eine Lösung. Natürlich bedeutet das interkulturelle Miteinander auch, Barrieren und Schwierigkeiten zu überwinden und Fremdheit auszuhalten. Unsere Gemeinden sind nicht die Bastionen des christlichen Abendlandes, sondern der Ort, wo wir als Christen mit - und nicht gegen - Andersdenkende und auch Andersgläubige leben und das Miteinander einüben", erklärt Superintendent Frank Weber aus Haan.

Die Synode beginnt am Freitag um 17 Uhr mit einem Gottesdienst, Ende ist gegen 21.30 Uhr. Beginn am Samstag: 9 Uhr, Ende gegen 15 Uhr.

(kle)
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