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Hilden
Kriegsgräberfürsorge startet ihre Spendenaktion

Hilden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) veranstaltet vom 1. bis 18. November seine Haus- und Straßensammlung in NRW. Schon am 12. Oktober gibt es in Hilden den Auftakt.

Bürgermeisterin Birgit Alkenings und Oberst Harald Wegener, Standortältester der Waldkaserne, sowie Mitglieder der Hildener Stadtverwaltung und Führungskräfte der Waldkaserne bitten von 9.30 bis 10.30 Uhr in der Fußgängerzone um Spenden. Die Haus- und Straßensammlung übernehmen im November Soldaten der Waldkaserne. Am 1. November von 10 bis 14 Uhr unterstützen Mitglieder der St. Seb. Schützenbruderschaft Hilden und des Freundeskreises Bundeswehr Waldkaserne Hilden die Aktion. An Markttagen (mittwochs) gibt es zudem Sammlungen in der Fußgängerzone.

Der Volksbund betreibt als weltweit einzige mit der Kriegsgräberfürsorge beauftragte Organisation Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit und bietet Projekte zur Friedenserziehung an. Internationale Workcamps finden in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes in Ysselsteyn/NL, Lommel/B, Niederbronn/F und Golm/Insel Usedom in Deutschland statt. Jugendliche aus vielen Nationen kommen zusammen, um einander kennenzulernen, Sprache und Kultureigenheiten auszutauschen, gemeinsam an Kriegsgräbern zu arbeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu erleben.

Der Volksbund pflegt die Gräber von rund 2,6 Millionen Kriegstoten auf 832 Friedhöfen in 45 Staaten. Soldaten und Reservisten der Bundeswehr führen freiwillig jedes Jahr ca. 80 bis 85 Arbeitseinsätze auf deutschen Soldatenfriedhöfen und Kriegsgräberstätten durch. Der Aufwand für die Pflege dieser Friedhöfe im Ausland beträgt jährlich etwa 11 Millionen Euro. Die Finanzierung der Volksbund-Arbeit erfolgt zu 70 Prozent aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen und zu 30Prozent aus öffentlichen Mitteln.

Der Landesverband NRW mit rund 290.000 Förderern gliedert sich derzeit in fünf Bezirksverbände, 56 Kreisverbände sowie 680 Ortsverbände.

(-dts)
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