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Hilden
Leben mit einer Prothese - Betroffener berichtet

Hilden. "Arm ab, arm dran? Nein, das Leben geht weiter! - Leben mit einer Hightech-Prothese", das ist das Thema eines Vortrags am Donnerstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr, im Wilhelm-Fabry-Museum.

Es spricht Karl-Heinz Ammon, der bei einem Unfall 2001 seinen linken Arm verlor. Nachdem er mehrere Jahre seine herkömmliche Prothese mit zwei Muskeln, dem Bizeps und Trizeps angesteuert hat, wurden ihm 2011 in einer komplizierten Operation vier Nervenstämme an diverse weitere Muskel angeschlossen. Seitdem ist Karl-Heinz Ammon in der Lage, seine Prothese intuitiv zu steuern.

In Kombination mit einer speziellen Armprothese bieten ihm verschiedene Prothesenhände die Möglichkeit, Gegenstände zu halten, zu greifen und aktiv zu sein. Die Hände sind reaktionsschnell, sie können öffnen und schließen, ähnlich einer natürlichen Hand. Karl-Heinz Ammon erläutert die Funktionsweisen von Prothesen und gibt einen Einblick in die heutigen Möglichkeiten. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt 2,50 Euro.

(arue)
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