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Hilden
Nach Hitzerettung: Welpen sind in Quarantäne

Hilden: Nach Hitzerettung: Welpen sind in Quarantäne
Die Hundewelpen, die aus einem heißen Auto gerettet wurden, sind nun in Quarantäne. FOTO: Kreispolizei Mettmann
Hilden. Die sechs Hundewelpen, die am 29. Juni in der Sommerhitze von der Polizei aus einem parkenden Auto geholt wurden, sind in Quarantäne. Das berichtet Anne Grassberger, Sprecherin des Kreises Mettmann, für das Kreis-Veterinäramt. Die Welpen sind zurzeit im Tierheim Hilden untergebracht, unterliegen aber der Verantwortung des Kreisveterinäramtes.

Die Quarantäne war notwendig geworden, weil die Tiere offenbar keine wirksame Impfung gegen Tollwut haben, erläutert Grassberger. Vier Wochen lang müssen die Hunde isoliert sein, dann sei die Grundimmunisierung vorhanden und die Hunde seien "verkehrsfähig", können also wieder mit anderen Lebewesen in Kontakt kommen. Dann wird das Veterinäramt entscheiden, was mit den Tieren weiter passiert. Anfragen beim Tierheim, gleich ob telefonisch, per Mail oder persönlich, sind zwecklos. Die Welpen sind nicht zu vermitteln. Das Tierheim unterliegt den Weisungen des Kreisveterinäramtes.

Nach dem Hinweis mehrerer Passanten hatte die Polizei die Hunde Ende Juni aus einem BMW geholt. Er war unter einer Baumreihe in Nähe des Restaurants "Zwölf Apostel" im Hildener Stadtwald geparkt. Dem Bekunden der Polizistin zufolge, die sich durch ein geöffnetes Heckfenster Zutritt in den Wagen verschaffte, war der Innenraum des BMW spürbar überhitzt. Das bestreitet die Züchterin, die die Hunde bereits an neue Eigentümer verkauft hat. Ob die Hunde an sie zurückgehen oder womöglich an die Käufer weitergegeben werden, entscheidet das Kreisveterinäramt nach Ablauf der Quarantäne.

(arue)
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