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Hilden
Nach Verkehrsunfall im Rollstuhl

Hilden. Polizei hat 310 Berufsschüler für Montag zu einem "Crash-Kurs" eingeladen.

Mit echten Unfallbildern und authentischen Schilderungen von Helfern versucht die Polizei, Schüler der Altersgruppe 17plus davon abzuhalten, Risiken im Straßenverkehr einzugehen. "Crash Kurs NRW" heißt das Landesprojekt, das auch in Hilden stattfindet. Am Montag werden ab 11 Uhr in der Aula des Helmholtz Gymnasiums (Am Holterhöfchen 30) etwa 310 Schüler des angrenzenden Berufskollegs Hilden ein Unfallopfer erleben.

Es schildert seinen persönlichen Unfall, der sein Leben auf den Kopf stellte. Der Mann überlebte schwer verletzt und ist jetzt auf einen Rollstuhl angewiesen. Das Präventionsprogramm kommt aus Großbritannien und wird dort seit mehreren Jahren erfolgreich im Bezirk Staffordshire durchgeführt. Die Akteure im Kreis Mettmann sind Mitarbeiter aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Notfallseelsorge, Polizei und Opferschutz. Mit Hilfe von Filmen, Vorträge und drastischen Originalfotos verdeutlichen sie den jungen Leuten die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen. Ziel: Die Schüler sollen selbst erkennen, dass sie durch ihr eigenes Handeln, sowohl als Fahrer und Beifahrer, entscheidenden Einfluss auf ihre und fremde Lebensschicksale nehmen können. In Großbritannien sind die Unfallzahlen mit beteiligten Jugendlichen und jungen Fahrern nachweisbar gesunken.

(cis)
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