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Hilden
Neue Kammer-Studie stellt den Online-Handel dar

Hilden. Zunehmend verkaufen Einzelhändler im Kreis Mettmann Waren per Internet.

In Langenfeld treiben Stadtverwaltung, Einzelhändler und Berater das Projekt "Future City" voran und haben gerade die ersten drei Bausteine vorgestellt: eine gemeinsame Online-Plattform, einen Langenfeld-Chip sowie ein digitales Schaufenster. Passend dazu präsentiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) jetzt eine Studie über den Online-Handel in der Region. "Er boomt mit zweistelligen Wachstumsraten. Wir wollten wissen, was sich in Sachen Onlinehandel im Kreis Mettmann tut", so IHK-Handelsreferentin Tina Schmidt zur aktuellen Studie "Onlinehandel vor Ort".

Danach sei die Angebotsvielfalt groß: "Von Kajaks über Fahrräder bis hin zu Lebensmitteln kann bestellt werden. Gut die Hälfte der Onlinehändler bieten ihre Waren zusätzlich stationär an", berichtet Schmidt. "Von ihnen haben indes nur 23 Prozent eine echte Einzelhandelsvergangenheit, mindestens ebenso viele stammen aus dem Handwerk." 83 Prozent der Onlinehändler nutzen Marketinginstrumente wie Suchmaschinen-Optimierung, Blogs oder Social-Media-Aktivitäten; Facebook sei die wichtigste Plattform. Durchschnittlich beschäftigen die Onlinehändler einen Mitarbeiter allein mit dem Internetauftritt.

Bei denjenigen, die auch stationär Waren verkaufen, macht der Onlineshop 28 Prozent des Umsatzes aus. 86 Prozent der Onlinehändler geben an, dass ihre Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet stammen. Broschüre als Download unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 3137298).

(mei)
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