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Hilden
Neue Nachbarn mit Kuchen besucht

Hilden. Internationale Frauen sorgen für Büffet im Begegnungscafé der Notunterkunft.

Voneinander lernen und miteinander teilen: Die Internationalen Frauen aus Hilden haben die Geflüchteten in der städtischen Notunterkunft besucht und allerhand Leckereien mitgebracht. Das Zusammensein war für beide Seiten ein schönes Erlebnis. Immer mittwochs und freitags findet in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule das offene Begegnungscafé Tea-Time statt. Hier tauschen sich Hildener mit ihren neuen Nachbarn aus, spielen und essen miteinander. Für ein reichhaltiges Buffet haben dieses Mal die Internationalen Frauen gesorgt: von Marmor- und Spiegeleikuchen bis hin zu Blätterteiggebäck.

"Zu einer Veranstaltung mit vielen unbekannten Menschen zu gehen fällt nicht jedem leicht. Egal ob es um einen Sportkurs, einen Theaterbesuch oder das Begegnungscafé geht", erklärt die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ortmanns. "Von der Idee, gemeinsam die Tea-Time zu besuchen, waren alle begeistert." Das bestätigten auch Marlis Scholl und Inge Hoppe. Während Scholl für die Dekoration sorgte ("Das Auge isst mit"), erklärte Hoppe: "Gemeinsames Essen überwindet Grenzen.

In der Kochgruppe der Internationalen Frauen sind neun Nationen vertreten." Flüchtlingsbeauftragte Michaela Neisser begrüßt das Engagement: "Die Mitglieder sind das beste Beispiel dafür, dass man in Deutschland und in Hilden Fuß fassen und ankommen kann. Das gibt den Geflüchteten Hoffnung."

(cis)
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