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Kreis Mettmann
Neue Zentrale der Feuerwehr wird 2020 fertig

Kreis Mettmann. Ein einstimmiger Beschluss des Kreistags und ein zufriedener Landrat Thomas Hendele - nach jahrelangen intensiven und kontroversen Diskussionen ist der Weg frei für den Neubau einer Kreisleistelle auf einem freien Grundstück direkt neben der Kreispolizeibehörde in Mettmann. Ursprünglich hatte das Land das Gelände an der Willetstraße für einen Neubau des Finanzamts frei gehalten. Doch aus diesen Plänen wurde nichts. Jetzt wird der Kreis Mettmann einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau einer Leitstelle investieren.

Der Kreis ist verpflichtet, eine einheitliche Leitstelle für die Feuerwehr, den Katastrophenschutz sowie die Krankenversorgung vorzuhalten. Jeder, die die 112 wählt, landet in der Leitstelle. Bislang war sie in der Mettmanner Feuerwache untergebracht. Doch das Gebäude muss dringend saniert werden. Bislang ist die Kreisleitstelle nur für sechs der zehn kreisangehörigen Städte zuständig, nämlich Heiligenhaus, Mettmann, Wülfrath, Erkrath, Hilden und Ratingen. Die übrigen Städte - Haan, Langenfeld, Monheim am Rhein und Velbert - sind nicht aufgeschaltet. "Wir hoffen, dass sich das mit dem Neubau ändern", sagte Landrat Thomas Hendele gestern bei der Vorstellung des Projekts. Großereignisse wie der Pfingststurm "Ela" oder der Orkan "Kyrill" hätten deutlich gemacht, wie schwierig der Informationsaustausch in unübersichtlichen Lagen sein kann. Die Zusammenarbeit soll durch die neue Leitstelle verbessert werden. Rechtlich verpflichtet, sich auf neue Leitstelle aufzuschalten sind die Städte aber nicht.

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