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Kreis Mettmann
Noll: Eltern müssen Kinder zum Schwimmen anleiten

Kreis Mettmann. "Mehr Kinder müssen schwimmen lernen", fordert Michaela Noll, hiesige Bundestagsabgeordnete der CDU. Laut einer aktuellen Umfrage können 59 Prozent der Zehnjährigen nicht gut schwimmen. Nur 40 Prozent der Kinder im Grundschulalter haben ein Jugendschwimmabzeichen ("Bronze", "Silber" oder "Gold") und gelten damit als "sichere Schwimmer". Als Ursache f nennen Experten unter anderem die Schließung von Bädern oder deren Umwandlung vom Ausbildungsbad zum Spaßbad sowie Probleme beim Schulschwimmen. "Diesen Rückgang der Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen finde ich sehr bedenklich", betont Noll. "Hier sind neben den Schulen und Kommunen vor allem auch die Eltern in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass ein Kind schwimmen kann."

Nach Expertenmeinung ist das Grundschulalter die beste Zeit für einen Menschen, um schwimmen zu lernen. "Vereine wie der DLRG bieten kostengünstig Schwimmkurse an, dort können Kinder mit dem "Seepferdchen" einsteigen und mit dem Jugendschwimmabzeichen Gold abschließen", erklärt die CDU-Abgeordnete aus Haan. "Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Eltern diese Angebote nutzen würden. Denn Schwimmen kann im Ernstfall Leben retten."

(höv)
 
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