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Hilden
Polizei kontrolliert Radler und Fußgänger

Hilden. Morgen ist das "Projekt korrekt" am Start - bereits zum vierten Mal allein in diesem Jahr.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann kündigt an, am morgigen Dienstag wieder Radfahrer und Fußgänger verstärkt zu kontrollieren. Im Amtsdeutsch heißt das: "koordinierte Schwerpunkteinsätze zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im öffentlichen Straßenverkehr", denn auch Autofahrer sind unter diesem Gesichtspunkt im Fokus.

Es werden zahlreiche Beamte der Kreispolizeibehörde Mettmann mit Unterstützung von Beamten der Düsseldorfer Einsatzhundertschaft zielgerichtet auf den Straßen der Städte Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim unterwegs sein, um dort nach dem rechten zu sehen. Zeitgleich sollen an diesem Tag aber auch wieder Verstöße gerade all jener Autofahrer geahndet werden, die die allgemein als "schwächer" bekannten Verkehrsteilnehmer konkret behindern oder sogar gefährden.

"Eine spürbar höhere polizeiliche Kontrollintensität soll nachhaltig auf das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer einwirken, das konsequente Einschreiten der Polizei bei festgestellten Verkehrsverstößen zu einem regelgerechteren Verhalten im täglichen Verkehrsgeschehen führen": So beschreibt die Polizei selbst ihr Ziel. Sie wird ihr Augenmerk in der Aktion aber nicht nur auf menschliches Fehlverhalten, sondern beispielsweise auch auf den technischen Zustand angetroffener Fahrräder legen.

Fußgänger und Radfahrer besitzen keine Knautschzone: Gerade aber sie selber unterschätzen immer wieder die Gefahren im Straßenverkehr, die sie - auch durch eigenes Fehlverhalten oder zum Beispiel durch Nachlässigkeiten in der Fahrradausrüstung und -instandhaltung - zum großen Teil selbst verursachen und damit eigentlich vermeiden könnten.

(gök)
 
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