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Kreis Mettmann
Polizist erklärt, wie man Polizist werden kann - auch ohne Abitur

Kreis Mettmann. In wenigen Tagen startet die Polizei im Kreis Mettmann wieder ihre Info-Runden. Polizeihauptkommissar Marten Harms, Personalwerber aus Mettmann, bietet spezielle Beratungsangebote für junge Menschen an.

Er informiert in Theorie und Praxis über den Polizeiberuf. Begleitet werden diese Einblicke in die polizeiliche Berufswelt mit allen wichtigen Informationen über das Bewerbungs- sowie das mehrtägige Auswahlverfahren der Polizei NRW. Harms macht darauf aufmerksam, dass nach der aktuellen Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBiHZV) auch ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW nicht mehr zwingend an Abitur oder volle Fachhochschulreife gebunden ist.

So besteht jetzt die Möglichkeit, nicht nur mit einem Meisterbrief oder einer vergleichbaren Qualifikation, sondern auch schon nach Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und einer danach mindestens dreijährigen Tätigkeit im gelernten Beruf, ein Studium bei der Polizei aufzunehmen. Die Chancen auf einen Studienplatz sind angesichts aktueller Personalplanungen denkbar gut. Wichtigste Einstellungsvoraussetzung, um in die engere Auswahl für einen Ausbildungsplatz bei der Polizei im Lande NRW zu kommen, bleibt, dass Bewerber aus ärztlicher Sicht absolut polizeidiensttauglich und zudem sportlich fit sind.

Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht mehr zwingende Einstellungsvoraussetzung. Auch Staatsbürger aus EU-Staaten sowie Bewerber anderer Nationalitäten können eingestellt werden. Die erste "Info-Runde" startet am Mittwoch, 3. Februar um 17 Uhr bei der Kreispolizei, Adalbert-Bach-Platz 1, Mettmann.

Auskunft unter der Telefonnummer: 02104 982 22 22.

Quelle: RP
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