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Hilden
Sessionsorden würdigt erneut das Handwerk

Hilden. Nachdem schon der Weber 2015 den Sessionsorden der Narrenakademie schmückte, hat der Traditionsverein für die jetzt anstehende Session das Motiv des Gerbers gewählt. Damit würdigt die Hildener Narrenakademie erneut das altehrwürdige Handwerk in Hilden. Das teilt der Verein mit.

Das Denkmal für den Gerber steht in der Hildener Innenstadt, nur wenige Meter von der Fußgängerzone entfernt, in der Nähe der Kirche St. Jacobus. Es wurde im Jahre 1986 vom Bildhauer Olaf Höhnen gestaltet. Die Bronzeplastik zeigt einen Gerber, der sich mit seinem Schabemesser in der Hand über ein aufgespanntes Fell beugt und dieses bearbeitet. Der Bildhauer Olaf Höhnen vergegenwärtigt damit naturgetreu den Schaffensprozess des Gerbers. Mit dem dargestellten Arbeitsvorgang stimmt die unebene, grob modellierte Oberfläche der Bronze-Plastik ganz hervorragend überein. Die Plastik steht in einem kleinen Rondell an der Mühlenstraße und erinnert an die früher auf dem Gelände befindlichen Lederfabriken Jüntgen und Stürmer, in denen seit 1860 über 120 Jahre lang Leder gegerbt wurde.

Sowohl der Sessionsorden als auch der Orden des Kinderprinzenpaares sind derzeit in der Herstellung. "Zum Sessionsauftakt am 11.11. liegen beide Orden in der Stadthalle bereit", sagt Kerstin Knüppel von der Narrenakademie. Am 11. November erwacht nicht nur die Hoppedine in der Innenstadt, auch die neue Prinzenpaare übernehmen die jecke Macht. Die Kürung gehört zu den Höhepunkten der Karnevalszeit.

Dazu kommt diesmal, dass das Carnevals Comitee Hilden 6 x 11 Jahre alt wird und das jecke Jubiläum entsprechend einläuten möchte. "Wir haben viel vor", sagt Präsident Thomas Scharnweber.

Der Abend in der Stadthalle, das verspricht das CCH, ist gespickt voll mit Programm und beginnt um 19 Uhr.

(gök)
 
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