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Hilden/Haan
Sommersturm: Feuerwehren waren zehn Mal im Einsatz

Hilden/Haan: Sommersturm: Feuerwehren waren zehn Mal im Einsatz
Mit Kettensägen zerteilten Feuerwehrkräfte den an der Stresemannstraße in Haan umgestürzten Baum.
Hilden/Haan. Das Sturmtief Zeljko hat Hilden und Haan zwar nur gestreift, aber dennoch einige Schäden verursacht. Die Feuerwehren aus beiden Städten mussten zehn Einsätze bewältigen. Der "Haaner Sommer" sagte die Freiluft-Aktionen am Strand im Häusermeer ab und verlagerte das geplante Rockfestival kurzerhand in den Rockin' Rooster Club an der Dieselstraße.

Die Hildener Feuerwehr wurde dreimal zu Hilfe gerufen. In allen Fällen waren Äste aus Bäumen herausgebrochen und auf Gehwege und Fahrbahnen gestürzt. An der Loewestraße und an der Walder Straße und am Franz-Hals-Weg galt es, mit der Kettensäge das Astwerk zu zerteilen. Die Helfer räumten das Schnittgut zur Seite. Die Sturmreste sollen heute vom zentralen Bauhof der Stadt abgeholt und entsorgt werden. "Die Bäume sind zurzeit ja voll belaubt und bieten von daher viel Angriffsfläche für Böen", sagte ein Feuerwehrsprecher gestern. Weil es Samstag auch geregnet hatte, mussten die Äste noch mehr Gewicht tragen. "Da reicht dann schon relativ schwacher Wind aus, um das Holz brechen zu lassen."Die Feuerwehr in Haan meldete sieben Einsätze. Lose Äste, Fassaden- und Hausteile sowie umgestürzte Bäume wurden aus verschiedenen Bereichen des Stadtgebietes gemeldet. An der Stresemannstraße stürzte ein Baum quer über einen Fußweg, der zum Haaner Bachtal führt. Die Krone erfasste noch einen Pkw, der auf einem Grundstück abgestellt war. Augenscheinlich wurde dieser dabei nicht beschädigt.

(-dts)
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