| 00.00 Uhr

Hilden
Spiel, Spaß und Bewegung in der Ogata

Hilden: Spiel, Spaß und Bewegung in der Ogata
Tom, Anja Derks, Marvin und Max (v .li.) spielen in der Ganztagsschule. In Amtsdeutsch heißt sie nicht mehr Ogata, sondern OGS. FOTO: rm-
Hilden. Urlaub in der Adolf-Kolping-Schule: Hier können Schüler sogar während der Ferien Aufregendes erleben. Von Malte Prüfer

Die Stimmung in der Offenen Ganztagsschule (Ogata) ist aufgeregt und lebendig. Manche Kinder laufen, springen und toben. Andere sitzen geduldig am Tisch und basteln. "Ganz klar steht während der Ferien der Spaß an oberster Stelle", sagt Anja Dercks, Erzieherin in der Offenen Ganztagsschule der Adolf-Kolping-Schule. "Die Schule rückt hier in den Hintergrund." Ausflüge und Sportwettbewerbe ersetzen dann Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe.

In der Ogata werden Grundschüler der katholischen Adolf-Kolping-Schule in Kooperation mit der benachbarten Adolf-Reichwein-Schule auch während der Ferien betreut. Montag öffnete die Ganztagsschule wieder für die verbleibenden letzten drei Wochen der Sommerferien: Noch bis zum 11. August verbringen die Grundschüler ihre Ferien in der Ganztagsschule. 36 Kinder sind auch dieses Jahr wieder für die Sommerferien angemeldet, insgesamt sechs Erzieherinnen sind täglich von 8 bis 16.30 Uhr da. "In diesem Zeitraum stehen die Türen offen. Wer wann kommen möchte, da sind wir flexibel", erläutert Anja Dercks.

Vor allem berufstätige Eltern, denen während der Ferien die Zeit fehlt, ihre Kinder zu betreuen, nehmen das Angebot gerne an, schildert Dercks. Für sie sei die Ogata damit eine unverzichtbare Erleichterung im Alltag. Besonders viel wert, legt die Ogata außerdem auf die räumliche Trennung von der Schule selber und den Räumlichkeiten der Ganztagsschule während der Ferien. "Wir möchten den Kindern das Gefühl der Ferien nicht nehmen. Sie sollen nicht den Eindruck bekommen, dass sie auch während der Ferien in die Schule gehen müssen."

Vom "Freispiel" bis hin zu zwei wöchentlichen Ausflügen sind alle Altersklassen rund um die Uhr beschäftigt. In der Ganztagsschule werden während der Ferien Armbänder gebastelt, es wird gefilzt, gekocht, es werden Fußball,- Basketball- und Federballturniere ausgetragen, es gibt einen Tanz-Workshop und nicht zuletzt wird auch der Empfang für die kommenden Erstklässler vorbereitet. "Für die neuen Erstklässler werden wir noch etwas basteln. Sogar den Schulgottesdienst für den ersten Schultag werden wir mit den Schülern der Ogata gemeinsam vorbereiten" berichtet die Erzieherin.

Neben den Aktivitäten in den Räumlichkeiten der Ganztagsschule unternimmt die Gruppe auch zwei Ausflüge pro Woche: Nicht nur Kino und Freizeitpark stehen auf dem Plan, sondern auch das Neandertalmuseum. Dabei werden die Kinder auch verpflegt. In der Regel bringen die Schüler ihr eigenes Frühstück mit, einmal pro Woche gibt es jedoch auch ein großes, gemeinsames Frühstück wo jeder etwas mitbringt. Auch ein warmes Mittagessen und Snacks am Nachmittag gibt es. Für Ausflüge werden die Kinder mit abwechslungsreichen Lunchpaketen versorgt. Wem es dennoch einmal zu aufregend werden sollte, dem steht neben diversen Spiel-, Neben- und Aufenthaltsräumen auch ein Ruheraum zur Verfügung. "Dieser", gibt Dercks schließlich schmunzelnd zu, "wird aber häufig umfunktioniert." So wird auch hier schließlich in erster Linie eins: getobt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Hilden: Spiel, Spaß und Bewegung in der Ogata


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.