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Hilden
Sporthalle bleibt bis April gesperrt

Hilden. Nach Ostern (Anfang April) kann die Halle Furtwänglerstraße endlich wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden - nach mehr als fünf Monaten Sperre. Das verspricht Ralf Scheib, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Von Christoph Schmidt

Ursache des Wasserschadens waren defekte Kanäle. Sie können mit einem sogenannten Inliner-Verfahren repariert werden. Dabei wird ein neuer Schlauch in den defekten Kanal gezogen und dann mit Harz ausgehärtet. Der in Mitleidenschaft gezogenen Hallenboden muss nicht ausgetauscht, sondern kann großflächig repariert werden, sagt Scheib. Weil der defekte Kanal nicht unterhalb, sondern außerhalb des Gebäudes liegt, komme die Versicherung der Stadt nicht für den Schaden auf. Das bedeutet, dass die Stadt Hilden die kompletten Sanierungskosten in Höhe von rund 80.000 Euro (Kanalausbesserung und Reparatur des Hallenbodens) aus eigener Tasche zahlen muss. Eine Reparatur lohne auf alle Fälle, meint der Gebäudemanager. Die Halle sei zwar alt (Baujahr 1971), aber nutzbar - und wird auch künftig gebraucht.

Im Sommer 2016 schließt die Theodor-Heuss-Hauptschule, Hildens letzte Hauptschule. Ein Gebäudeteil wird zu einem Groß-Kindergarten mit 105 Plätzen umgebaut. Die Sporthalle bleibt stehen und soll von den Kindergartenkindern, Sportvereinen und dem benachbarten Jugendtreff "Area 51" weiter genutzt werden.

Quelle: RP
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