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Hilden
Stadt braucht günstigen Wohnraum

Hilden. Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit Mehrheit beschlossen, drei städtische Grundstücke für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Alle drei Grundstücke sind nicht bebaut und an die Infrastruktur angeschlossen.

Friedhelm Burchartz von der "Allianz für Hilden" wollte wissen, wie hoch der Bodenwert der drei Grundstücke ist. Bauland für öffentlich geförderte Wohnungen wird subventioniert. Wenn man das einrechnet, hat das Grundstück Hochdahler Straße 223 einen Bodenwert von 210.000 Euro, das Grundstück Bruchhauser Kamp 4a einen Wert von 115.000 Euro und das Areal Overbergstraße 12/12a einen Wert von 345.000 Euro. Die Verwaltung will, dass mehr preiswerte Wohnungen in Hilden gebaut werden, auch, aber nicht nur um die große Zahl an Flüchtlingen mit Aufenthaltsrecht unterzubringen, erläutert Bürgermeisterin Birgit Alkenings.

Diese Aufgabe habe die städtische Wohnungsbaugesellschaft WGH übernommen. Die Stadt hat ihr dafür Grundstücke als Erhöhung des Stammkapitals übertragen. Das sei für den Haushalt "neutral" gewesen. Wenn die Stadt das Grundstück der Heuss-Schule mit Sozialwohnungen bebauen würde, müsste sie einen Bodenwert von zwei Millionen Euro abschreiben. Alkenings hält nichts davon. Deshalb habe sie die drei Grundstücke vorgeschlagen. Das sei aus Haushalts-Sicht besser. Die Allianz wollte auch wissen, wie viele geförderte Wohnungen "fehlbelegt" sind. Seit Abschaffung der Fehlbelegungsabgabe 2006 wird dies jedoch nicht mehr erfasst.

(cis)
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