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Hilden
Stadtbücherei zeigt Schau über Reformatorinnen

Hilden. Den Frauen der Reformationszeit widmet sich Harald Steffes in seinem Vortrag am Freitag, 12. Mai, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hilden (Nove-Mesto-Platz 3). Der Vortrag ist eingebunden in die Wanderausstellung "Reformatorinnen. Seit 1517. Reformation auf Augenhöhe", die vom Donnerstag, 11. Mai, bis Samstag, 20. Mai während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen ist.

2017 steht im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Aber Reformation war weder eine "Ein-Mann-Show" noch ist sie Vergangenheit, sagt Büchereileiterin Claudia Büchel. Zum weltweiten Erfolg der Reformation hätten viele Menschen beigetragen, unter ihnen auch Frauen. Die Gender- und Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland hat eine Ausstellung konzipiert, die die Rolle und Bedeutung von Frauen in und für die Reformation sichtbar macht.

Theologinnen, Dichterinnen, Ehefrauen von Reformatoren und Herrscherinnen haben die Kirchen der Reformation von 1517 bis 2017 mitgestaltet und machen die Reformation als einen bis in die Gegenwart andauernden wirklichkeitsprägenden Prozess erkennbar. Diese Ausstellung wird unter anderem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Pfarrer Harald Steffes wird in seinem Vortrag den Blick auf die klassischen Rollenbilder lenken, die in einer Zeit des Auf- und Umbruchs in Bewegung kamen.

Egal ob sie zur Feder griffen und Lieder, Flugblätter oder Schulbücher schrieben, oder diplomatisch im Hintergrund wirkten und ihre Stellung am Hof nutzten, um Kommunikationen und Entscheidungsprozesse zu beeinflussen. Die Vielfalt des Engagements ist ebenso erstaunlich, wie manche konkrete Biographie bewegend ist. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

(cis)
 
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