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Charity
28.000 Euro für die Tumorforschung

Hilden. Der in Hilden lebende Wolf Rainer Graf von Thun und Hohenstein hat es geschafft: Bei der "6. Graf von Thun Golfcup Charity 2016" am Samstag in Velbert kamen 28.000 Euro zusammen. Ein neuer Rekord. Addiert man diesen Betrag mit den Erlösen aus den vorangegangenen Golfturnieren, sind jetzt mehr als 100.000 Euro in die Tumorforschung der Essener Uniklinik geflossen. Professor Dr. Sebastian Bauer bedankte sich am Ende des langen Charity-Tags im Namen des genannten Teams beim Initiator des Golfturniers.

Graf von Thun hat eine besondere Beziehung zur Essener Uniklinik: Dort wurde seine an Krebs erkrankte Frau Karin Gräfin von Thun und Hohenstein bis zu ihrem Tod 2007 betreut: "2003 bis 2007 waren wir wegen der Chemotherapien beinahe jeden zweiten Tag in Essen", erinnert sich der 73-jährige Hildener. Sein Fazit: "Wir haben dort viel Elend gesehen. Menschen, die auf den Gängen warten mussten und Räumlichkeiten, die fürchterlich waren." Nach dem Tod seiner Frau wollte er Geld sammeln, um die Arbeit der Klinik und die Krebsforschung allgemein zu unterstützen.

Der Adlige, der gerne Golf spielt, beschloss, in seinem Golf Club in Velbert ein Turnier auszurichten. Beim ersten Benefiz-Spiel kamen 7800 Euro herein. Dadurch ermuntert, folgten fünf weitere Turniere, und jedes Mal konnte der Graf aus Hilden mehr Geld für Forschung und Förderverein der Essener Uniklinik einsammeln. Sein Erfolgsrezept: "Man darf nicht zu oft einladen und muss den Leuten etwas bieten." Dieses Jahr haben 72 Spieler und rund 120 geladene Gäste 28.000 Euro gespendet. Dafür bekommen sie aber auch etwas geboten, wie es sich für eine erfolgreiche Benefiz-Veranstaltung gehört: ein Golfturnier, kostenloser Fahrdienst mit Luxuslimousinen, Tombola und Versteigerung von Reisen, drei exquisite Mahlzeiten und ein Showprogramm mit dem Elvis-Imitator Eric Prinzinger.

ilpl

Quelle: RP
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