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Haan
Flüchtlingsaktion wirkt nach

Hilden. Auch eine Woche nach der Einladung der Haaner Flüchtlinge zum Essen im Rahmen des Haaner Sommers ist die gelungene Aktion immer noch Gesprächsthema unter den Flüchtlingen wie auch den ehrenamtlichen Unterstützern. Das schreibt Susanne Schad-Curtis, Mitglied des Pfarrgemeinderates, Katholische Kirche Haan. Überwältigt waren die Mitglieder des Arbeitskreises Flüchtlinge, der sich aus Menschen aus den christlichen Gemeinden, sozial engagierter Bürger und Caritas Mitarbeiter zusammensetzt, über den Zuspruch seitens der Haaner Bürgerinnen und Bürger.

Die Erwartungen wurden mit einer Gästezahl von über 120 Personen bei weitem übertroffen. Hauptorganisatorin Ute Hollweg, die seit Wochen mit den Flüchtlingen geplant und probegekocht hat, äußerte bei der Eröffnung des international vielfältigen Büffets ihre Sorge: "Hoffentlich reicht das Essen. Wir haben für ungefähr 60 Personen großzügig gerechnet. Dass so viele Menschen kommen, hätte ich nie erwartet." Auch wenn zum Ende hin nicht jeder seinen Teller mehr bis zum Rand füllen konnte, waren doch noch einige frisch gekochte georgische Chinkali zu ergattern.

Besondere Freude bereitete den Flüchtlingen neben dem guten Zuspruch beim Büffet das ungezwungene Miteinander im Anschluss bei Tanz zu lateinamerikanischer Musik der Band "Jil and Friends". Spontan wurde der Nachmittag zu einem "Fest der Kulturen". So konnte am Ende die äußerst positive Bilanz gezogen werden, dass die durch den Flüchtlingsfonds des Erzbistums Köln und die katholische Gemeinde Haan finanziell unterstützte Veranstaltung zu einem Highlight dieses Sommers in der Haaner Flüchtlingshilfe geworden ist.

Ein Dank gilt hier allen Unterstützern, betont Schad-Curtis - sei es denjenigen, die sich einfach haben einladen lassen, oder die aktiv bei der Durchführung mitgeholfen haben.

Quelle: RP
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