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Brauchtum
Hildener Schützen auf dem Bundesfest

Hilden. Werlte ist ein 10.000-Einwohner-Ort im Emsland, der das Bundesschützenfest des Bundes der Historischen Deutschen Bruderschaften ausgerichtet hat. Es endete am Sonntagmittag mit einem großen Festumzug mit 1000 Musikern und 8000 Schützen. Diese waren in 200 Bussen angereist.

Die Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1484 Hilden fuhren bereits morgens um 7 Uhr von der Schützenhalle aus nach Werlte. Unterwegs gab es auf einem Rastplatz ein von der Regimentskönigin Martina Taubenheim aus der

Damenkompanie gestiftetes, reichhaltiges Frühstück. Werlte begrüßte die Schützen mit weiß-grünen Wimpeln und Fahnen und sorgte sofort für gute Stimmung.

Der Umzug startete im Anschluss an den vom Weihbischof von Osnabrück auf einem großen Platz zelebrierten Gottesdienst.

Die Spitze des Umzugs bildeten der neue Bundeskönig Nikolaus Rosenstock, die Bundesmajestäten und Ehrengäste.

An der Ehrentribüne wurden die verschiedenen Vereine begrüßt, bei den Hildenern dabei besonders der amtierende Bezirkskönig Karl-Ludwig Breuer. Der Umzug endete vor und in dem riesigen Festzelt, wo bei schönstem Sonnenschein ausgelassen gefeiert wurde. Die Hildener Schützen waren voller Bewunderung dafür, dass dieser kleine Ort ein so großes Fest tadellos organisiert hat,und freuen sich jetzt schon auf das nächste Bundesfest. Zuerst geht es aber in Hilden am 25. September mit dem "Tag der offenen Tür" weiter. An diesem Tag öffnet der Hildener Schützenverein seine Tore für Jung und Alt, damit die Bürger der Stadt die komplette Schützenanlage mit moderner computergestützter 10-Meter-Bahn einschließlich der zehn Trainingsplätze und je einer modernen 25- und 50-Meter-Bahn besichtigen können. Die Hildener Anlage ist die modernste in Nordrhein-Westfalen. Anschließend soll auf der zum Teil überdachten Freifläche gefeiert werden. ilpl

Quelle: RP
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