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Mettmann
Kreispolizei: Fallschirmspringer landen punktgenau

Hilden. Zehn Jahre besteht der Neubau der Kreispolizei am Adalbert-Bach-Platz in Mettmann. Der runde Geburtstag wurde mit einem "Tag der offenen Tür" gebührend gefeiert. Anders als bei "normalen" Da gab es nicht nur Musik, Speis' und Trank, sondern auch jede Menge zu erleben und zu erfahren. An mehreren Ständen konnte man sich über die Polizeiarbeit informieren, zum Beispiel über Polizeitaucher und Spurensicherung in einer "Tatortwohnung". Über das Gelände verteilt stand die ganze Breite der Einsatzfahrzeuge, vom Polizeibus mit aufmontierter Vorwarn-Lichtanlage bis zum Mini Cooper in Polizei-Lackierung.

Über die B7 ankommende Gäste wurden demonstrationsweise mit der mobilen Radar-Geschwindigkeitsmessung geblitzt, Kinder konnten sich an der Kletterwand oder im Bungee-Trampolin versuchen. Höhepunkt war aber die Landung der Fallschirmspringer. Mittags tauchte das Sportflugzeug aus Düsseldorf auf und drehte einige Runden, um auf die Absprunghöhe von rund 1400 Metern zu kommen. Wolfgang Beutel kommentierte das Geschehen am Mikrofon und erklärte, dass es erst losgehen könne, wenn kein anderes Objekt mehr im Luftraum sei (egal, ob es ein Verkehrsflugzeug in elf Kilometern Höhe ist).

"Jetzt, jetzt!", riefen die Zuschauer, als sich die drei hochdekorierten Fallschirm-Veteranen aus der Maschine fallenließen. Der erste flog nach rund einer Minute über die Landestelle, drehte noch zwei Kurven und verschwand hinter den Bäumen. Doch nichts passiert, der Bezirksdienstbeamte aus Knittkuhl kam fünf Minuten später unversehrt zurückspaziert, als seine Kollegen schon punktgenau gelandet waren. Georg Kotzolt betreibt diesen Sport immerhin schon seit 1988.

Und wer mehrere Landesmeistertitel und Weltrekorde sein eigen nennt, der lässt sich von ein bisschen Wind nicht aus Bahn werfen.

Quelle: RP
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