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Blickpunkt Schule
Silvia Löhrmann besucht Sekundarschule in Hilden

Hilden. Den digitalen Wandel in Schule und Unterricht aktiv gestalten - das hat sich die Stadt Hilden zur Aufgabe gemacht. Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich jetzt an der Sekundarschule Hilden ein Bild davon gemacht, dass die Chancen der digitalen Welt hervorragend genutzt werden können, wenn sich Schule und Schulträger zusammen auf den Weg machen.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Birgit Alkenings sowie dem Schuldezernenten Reinhard Gatzke informierte sich die Ministerin unter anderem bei Schulleiterin Sabine Klein-Mach über den Medienentwicklungsplan Hildens und dessen Umsetzung an den Schulen. Dazu Löhrmann: "In Hilden gehen Schulträger und Schulen Hand in Hand, wenn es darum geht, digitale Lernmittel im Unterricht einzusetzen und die Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern. Das ist beispielhaft und zeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land, zwischen Schulen und Schulträger ist. Von den Früchten dieser Zusammenarbeit profitieren die Schülerinnen und Schüler." Bürgermeisterin Birgit Alkenings: "Kinder und Jugendliche nutzen elektronische Medien ganz selbstverständlich. Für sie ist die Digitalisierung längst Teil ihres Alltags. Um diesem Wandel gerecht zu werden, baut die Stadt Hilden als Träger die erforderliche Infrastruktur in den Schulen auf. Interaktive Tafeln beispielsweise eröffnen enorme Potenziale zur Gestaltung von Unterricht - sie müssen aber auch genutzt werden. Die Sekundarschule Hilden ist das beste Beispiel dafür: Hier wenden engagierte Lehrer mit Medienkompetenz moderne Lernmethoden an und fördern so den selbstbestimmten, kreativen aber auch kritischen Umgang mit Medien. Wir legen großen Wert darauf, dass alle Kinder von Anfang an die gleichen Chancen haben, Medienkompetenz zu erwerben. Das betrifft auch die digitale Ausstattung."

Die Stadt Hilden, die als Schulträger für die Ausstattung zuständig ist, hat auf der Grundlage der Medienkonzepte der Schulen einen kommunalen Medienentwicklungsplan erarbeitet und stattet die Schulen nach diesem Plan aus. Neben Investitionen in digitale Tafeln und dem kontinuierlichen Ausbau der schulischen IT-Infrastruktur wird darauf geachtet, auch die Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen. Innovative Konzepte der Schulen legen zudem langfristige Ziele für einen zeitgemäßen und pädagogisch sinnvollen Computereinsatz fest. So soll der klassische PC-Raum mit stationären Rechnern in den Hintergrund treten. Die Schulcomputer der Zukunft sind vielmehr leichte Notebooks oder Tablets. Auch digitale Schulbücher werden in Hildens Schulen Einzug halten.

Das Land NRW unterstützt die Entwicklung digitaler Lernmittel und stellt mit der learn:line NRW rund 25.000 Lernmittel online bereit. Derzeit werden zwei Prototypen digitaler Schulbücher an verschiedenen Schulen in ganz NRW erprobt. Zudem werden Land und Kommunen mit Logineo NRW den Schulen einen virtuellen und sicheren Arbeitsraum im Internet bieten.

Quelle: RP
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