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Kunstraum
Willy L. Bitter grüßt den Rest der Stadt

Hilden. Mit der Vernissage zur Ausstellung "Bittergedanken" sind die Feiern zu zwei Jahrzehnten Kunstraum im Gewerbepark Süd gestern weiter gegangen. Mehr als hundert Gäste wollten sich anschauen, was Willy L. Bitter bewegt und bewogen hat, in Sachen Kunstraum noch einmal ganz groß einzusteigen. "Diese Ausstellung!", urteilt Kulturamtschefin Monika Doerr, "bietet alles, was eine Kunst-Ausstellung bieten muss: Hintersinniges und Ironisches, fein Gedachtes und gut Gemachtes." Doerr lenkt die Geschicke der Kunst im Kunstraum seit den Anfängen vor 20 Jahren, wofür ihr die Eigentümer Karlernst und Hans-Jürgen Braun innig dankten. Ihr sei es gelungen, stets Qualität nach Hilden zu holen - renommierte Künstler, aber auch talentierte Nachwuchs, den sie so gefördert habe. Nun also erneut Bitter, der erzählte, dass es ihm wichtig gewesen sei, zum Anlass des 20. erneut den Kunstraum zu bestücken.

Er habe erst 70 Jahre alt werden müssen, um das Ausmaß seiner eigenen Eitelkeit einschätzen zu können: ein typischer "Bittergedanke", den der Künstler da formulierte.

Die Schau ist noch bis zum 7. Januar im Kunstraum, Hofstraße 64, zu sehen.

Quelle: RP
 
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