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Hilden
Stadtrat beschließt Etat und erhöht die Grundsteuern

Hilden. Der Stadtrat hat gestern Abend mit der Mehrheit von SPD, CDU und Grünen den städtischen Haushalt 2016 und die Erhöhung der Grundsteuern beschlossen. FDP, Bürgeraktion, Allianz und AfD lehnten den Etat ab. Zwischen Ausgaben (164 Millionen Euro) und Einnahmen (155 Millionen Euro) klafft ein Defizit von gut 9,2 Millionen Euro - trotz Grundsteuer-Erhöhung. Der Hebesatz für die Grundsteuer B steigt zum 1. Januar von 380 auf 480 Punkte. Mehreinnahme für Kämmerer Klausgrete: 2,6 Millionen Euro.

Für Hausbesitzer bedeutet das eine durchschnittliche Mehrbelastung von 100 Euro im Jahr. Für eine Eigentumswohnung werden rund 50 Euro zusätzlich fällig - Geld, das auf Mieter umgelegt werden kann. Die Grundsteuer A steigt von 190 auf 240 Punkte. Gleichzeitig will die Stadt in diesem Jahr für 13 Millionen Euro Kredite aufnehmen. Die Verschuldung steigt von 22,8 (2015) auf 34,6 Millionen Euro (2016). Das sind 631 Euro pro Hildener.

(cis)
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