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Hilden
Termin für Verhandlung um Betrug im Rathaus noch offen

Hilden. Betrug, Untreue und Bestechung in 79 Fällen zwischen 2009 und 2014 wirft die Staatsanwaltschaft Düsseldorf einem ehemaligen Mitarbeiter der Hildener Stadtverwaltung vor. Der Schaden für die Stadt und andere wird auf über eine Million Euro geschätzt.

Wann der Beschuldigte B. sich vor Gericht verantworten muss, ist aber nach wie vor offen. Mehr als ein Jahr brauchte die Staatsanwaltschaft, um die Anklage vorzulegen. Im Oktober 2015 wurde B. die Anklageschrift zugestellt. Das Landgericht Düsseldorf hat bislang noch nicht über einen Verhandlungstermin entschieden, sagt dessen Sprecherin Vorsitzende Richterin Elisabeth Stöve, auf RP-Anfrage: "Haftsachen (wenn der Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzt) gehen grundsätzlich vor.

" B. befindet sich auf freiem Fuß. Ab Oktober werde das Landgericht neue Strafkammern einrichten, so Stöve. Dann werde die für B. zuständige vierte Strafkammer entlastet. Ob im Fall B. noch in diesem Jahr verhandelt wird, lasse sich nicht sagen.

(cis)
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