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Hilden
"The King's Speech": Großes Theater in der Stadthalle

Hilden. 1980 schrieb David Seidler das Theaterstück über den späteren britischen König Georg VI. Er stotterte, schaffte es mit Hilfe seiner Frau und eines ungewöhnlichen Sprachlehrers seine Behinderung zu überwinden - und wurde für sein Volk im Krieg gegen Nazi-Deutschland zu einer wichtigen Symbolfigur.

Ein modernes Märchen könnte man meinen, dabei ist es eine wahre Geschichte. Im Oktober 2013 wurde das Stück mit dem 1. Inthega-Preis ausgezeichnet. Am Sonntag, 14. Februar, ist "The King's Speech" um 20 Uhr in der Hildener Stadthalle (Fritz-Gressard-Platz 1) zu sehen.

Ausgangspunkt der Geschichte ist das Jahr 1925. Albert, Herzog von York, steht vor dem Mikrophon im Wembley Stadion, um die Abschlussrede zur Empire-Ausstellung zu halten. Er stottert. Das neue Massenmedium Radio verbreitet diese Peinlichkeit live rund um den Globus. Keine der üblichen Sprachtherapien kann Albert helfen. Seine Frau Elizabeth engagiert schließlich den australischen Sprechtrainer Lionel Logue. Mit Provokationen lockt er den König aus der Reserve, bringt ihn zum Fluchen, um seine innere Blockaden zu lösen und seine Stimme zu befreien.

1939 muss König Georg VI. Hitler-Deutschland, das Polen überfallen hat, den Krieg erklären. Er findet historische Worte - ohne zu stottern und wird ein großer König in schwerer Zeit.

Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro bis 20 Euro sind im Vorverkauf bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, Telefon: 02103 973747, sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich. Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im VRR-Bereich Süd als Fahrausweis gültig.

(cis)
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