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Hilden
Umbau Robert-Gies-Straße beginnt jetzt

Hilden: Umbau Robert-Gies-Straße beginnt jetzt
Bei der Mobilen Redaktion konnten viele Fragen - hier von Einzelhändlerin Anja Schürg (l.) - zur Baustelle geklärt werden. Mitarbeiter der Stadt Hilden standen Rede und Antwort. RP-Redakteurin Alexandra Rüttgen moderierte. FOTO: Matzerath
Hilden. Seit gestern laufen die Vorarbeiten, am 20. Juni geht es richtig los. Viele Bürger kamen zur Mobilen Redaktion. Von Ilka Platzek

Am 20. Juni starten die Bauarbeiten an der Robert-Gies Straße und am Warrington-Platz. In sieben Etappen wird die Straße von der Kreuzung Robert-Gies- und Schulstraße bis zum Itterkarree zu einer verkehrsberuhigten Zone umgebaut. Das bedeutet Einschränkungen für Anwohner und Geschäftsleute: Bauleiter Dirk Anders und Sachgebietsleiter Verkehr Alexander Smeets haben die Fragen der Bürger beantwortet.

Kann der Postparkplatz weiter genutzt werden? Teile des Parkplatzes dienen während der ganzen Zeit der Umbauarbeiten als Materiallagerplatz. Je nach Bauabschnitt können auch die Parkplätze vor der Post nicht genutzt werden.

Wie sieht es mit dem Lieferverkehr und den Zufahrten zu den Häusern an der Schulstraße aus? Anwohner der verkehrsberuhigten Schulstraße müssen nur dann ausweichen, wenn an der Polleranlage der Zufahrt gearbeitet wird. Dann müssen sie andere Wege durch die Fußgängerzone nehmen, um zu ihren Wohnungen zu kommen. "Die Poller an der Mittelstraße werden in dieser Zeit aufgelassen", beruhigt Bauleiter Anders. Der Lieferverkehr zu den Geschäften und die Zufahrt zu den Parkhäusern ist zu keinem Zeitpunkt gesperrt. "Es gilt das, was auf dem Verkehrsschild der Fußgängerzone steht", so Anders.

Was machen die Anwohner der befahrbaren Schulstraße, wenn an der Kreuzung gebaut wird? Die Zufahrt zum Hagelkreuz wird bereits jetzt geöffnet, damit während der Bauphase Anwohner, Notdienste und die Müllabfuhr rein und raus kommen. Diese Arbeiten werden gerade erledigt, noch vor dem eigentlichen Baubeginn. Zwei bis drei Parkplätze sind dort vorübergehend gesperrt.

Werden die Bürger, die von der Baustelle betroffen sind, vorher informiert? Die Stadt will Flyer verteilen und die Arbeiten noch einmal erläutern.

Werden die Bauarbeiten pünktlich fertig? Anders und Smeets sind sich dessen sicher. Vier Monate sind großzügig bemessen. Nur, wenn Bomben oder archäologische Schätze gefunden werden, könne es zu Verzögerungen kommen. Das halten beide für unwahrscheinlich.

Ist es sinnvoll, neues Pflaster zu legen, wenn die Stadtkassen leer sind? Das will Doris Spielmann-Locks, eine "engagierte Hildener Bürgerin", wie sie selbst sagt, wissen. Sie glaubt nicht, dass neue Fliesen mehr Kunden in die Fußgängerzone locken. Geschäftsfrau Anja Schürg als Sprecherin der Aktionsgemeinschaft Zentrum Warringtonplatz widerspricht. Sie freut sich über die Aufwertung und hofft auf mehr Kunden. Volker Hillebrand vom Stadtmarketing ist sich sicher: "Wir als Innenstadt müssen uns hübsch machen, um im harten Wettbewerb mit dem Online-Handel zu punkten."

Von der Politik abgenickt sind bisher nur der Umbau der Kreuzung und das neue Pflaster. Weitere Beschlüsse zum Innenstadtkonzept stehen voraussichtlich im September an, wenn der Kämmerer seine Zahlen vorgelegt hat.

Quelle: RP
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