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Hilden
Verein bedauert "Irritationen"

Hilden. 10.000-Euro-Zuschuss für die Freizeitgemeinschaft ist in der Diskussion.

Die Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte betreibt seit vielen Jahren den Abenteuerspielplatz sowie seit 1989 zwei Kitas, in denen behinderte und nichtbehinderte Mädchen und Jungen gemeinsam betreut werden. Anfang September beauftragte der Jugendhilfeausschuss den Verein mit dem Betrieb der neuen Groß-Kita "Nordlichter" (Furtwänglerstraße 2d), die die Stadt für 4,2 Millionen Euro errichten ließ. Hintergrund: Als freier Träger bekommt die Freizeitgemeinschaft höhere Zuschüsse vom Land als die Kommune.

Die Stadt bezuschusst die Freizeitgemeinschaft mit 175.000 Euro im Jahr. Als der Verein im Haupt- und Finanzausschuss deutlich machte, dass er damit nicht auskommt und weitere 10.000 Euro beantragte, sorgte das bei den Politikern für Verwunderung. Vorstand und Geschäftsführung der Freizeitgemeinschaft erklären das mit einer "nicht optimalen Abfolge von Kommunikationsschritten": "Wir bedauern, in Politik und Verwaltung für Irritationen gesorgt zu haben." Man sei gerne bereit, in den politischen Gremien zu dem vorgelegten Antrag auf einen einmaligen Zuschuss an die Freizeitgemeinschaft nochmals persönlich Hintergrundinformationen zu geben und die Notwendigkeit des Antrags zu erläutern.

Dass die Geschäftsleitung das Geld "für sich" haben wolle, wie mehrfach im Ausschuss gemutmaßt wurde, sei jedoch eine "Unterstellung", gegen die sich der Verein verwahrt. Sein Geschäftsgebaren werde regelmäßig von unabhängiger Seite und Gremien überprüft.

(cis)
 
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