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Hilden
Vortrag im Fabry-Museum über Körper und Prothesen

Hilden. Thomas Schnalke leitet Medizin-Museum der Charité.

Der Mensch lebt schon lange mit Prothesen. Wahrscheinlich begleiten sie ihn durch die Geschichte hindurch. Allerdings sind die Ideen, wo und wie Prothesen am und im Körper ansetzen und bei welchen körperlichen Defekten sie ihre Hilfestellung anbieten, auf das Engste mit jenen Bildern verknüpft, die sich eine Kultur zu bestimmten Zeiten vom Körper macht. Besondere Bedeutung kommt hierbei den im medizinischen Denken und Handeln entwickelten Körperbildern zu. Von ihnen möchte Professor Thomas Schnalke in seinem Vortrag die wichtigsten daraufhin befragen, welche Prothesentypen sich daraus jeweils ableiten lassen, obgleich diese zumeist erst mit einem großen zeitlichen Verzug Wirklichkeit werden, wenn hinreichend breites Wissen um körperliche Zusammenhänge, ausreichendes chirurgisches Vermögen sowie leistungsfähige Materialien und konstruktive Kenntnisse zusammen kommen.

Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, hält am Donnerstag, 17. November, um 19.30 Uhr im Wilhelm-Fabry-Museum seinen Vortrag "Schnittstelle Mensch. Aus der Geschichte des Körpers und seiner Prothesen" im Rahmen der Ausstellung "Körper 2.0 - Über die technische Erweiterbarkeit des Menschen". Eintritt: fünf Euro.

(ilpl)
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