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Auf Ein Wort Hanno Nell
Was ist unsere Krisenration?

Hilden. Rudi Carrells "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" noch im Ohr wundern wir uns, dass es doch noch mal länger heiß geworden ist und können dazu bald Spekulatius essen. Die kommen ja seit einigen Jahren kurz nach den Sommerferien in die Supermärkte. Müssen wir aber nicht - weder kaufen noch essen. Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember.

Carrell sang: "Und was wir da für Hitzewellen hatten: Pullover-Fabrikanten gingen ein. Da gab es bis zu vierzig Grad im Schatten, wir mussten mit dem Wasser sparsam sein." Statt Spekulatius sollen wir ja nun Wasser bunkern. Außer einer bestimmten Menge Kartoffeln, Brot und Nudeln empfiehlt das neue Zivilschutzkonzept u.a. Schokolade "nach Belieben". Da freut sich unser Weltladen, besonders, wenn die Vorräte für den Katastrophenfall immer wieder aufgefrischt werden. Nervennahrung ist ja auch im Alltag immer wieder hilfreich. Wir sprechen da schnell von Katastrophen, die natürlich nicht im Geringsten an die Auswirkungen des Erdbebens in Mittelitalien heranreichen. Was ist unsere Krisenration? In meiner Jacke, die ich bestimmt bald wieder brauche, ist in der einen Tasche oft eine kleine Portion Süßes. In der anderen wartet zusätzlich zu den Bibeln auf meinem Smartphone eine Taschenbibel darauf, aufgeschlagen zu werden. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht, sagt Jesus. Hoffentlich werden Bibelworte immer wieder zu Worten Gottes für uns in bestimmten Situationen, die uns Kraft und Mut und Hoffnung geben! Oder auch Geschichten wie die von der Sturmstillung durch Jesus. Oder Wüstengeschichten der Bibel schenken uns Durchhaltevermögen bei großer Hitze.

Quelle: RP
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