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Hilden/Ratingen
Wegen Betrugs: Sparkasse lässt sich Überweisungen vorlegen

Hilden/Ratingen. Sparkassenkunden können seit 1. August keine Überweisungsträger mehr einwerfen, sondern müssen sie zu den Öffnungszeiten am Schalter abgeben. Das gilt für die Hauptstelle ebenso wie für alle 27 Filialen: Die Schlitze der grauen Kästen sind zugeschraubt. Die Entscheidung sei grundsätzlicher Art, sagte Holger Kleine vom Vorstandsstab der HRV gestern auf Anfrage.

Nach seinen Worten ist es in letzter Zeit vermehrt zu Betrügereien und Betrugsversuchen durch Unterschriftenfälschungen gekommen. "Das hat uns dazu bewogen, die Kästen zu schließen." Nun müssen Kunden mit den ausgefüllten Überweisungsträgern an den Schalter gehen, wo er zunächst kontrolliert und erst dann weitergeleitet wird. Am Kundenschalter war gestern noch eine andere Version zu hören: Die Kästen seien passé, erklärte eine Mitarbeiterin einer Kundin, weil die Kunden selbst zu viele Fehler beim Ausfüllen gemacht hätten. Immer wieder fehlten Iban-Nummern oder Unterschriften, das habe zuletzt keinen Sinn mehr gehabt. Kunden, die bisher außerhalb der Schalter-Öffnungszeiten ihre Zahlungsanweisungen eingeworfen haben, müssen sich entsprechend umstellen. Oder online Banking nutzen. "Unsere App wird immer beliebter", so Kleine.

(gök)
 
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