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Hilden
Weihnachtsmärkte öffnen am Wochenende

Hilden: Weihnachtsmärkte öffnen am Wochenende
Stimmungsvoll soll es zugehen auf den kleinen, lokalen Märkten. FOTO: Matzerath
Hilden. Einige Adventsmärkte und Winterdörfer haben bereits eröffnet. Samstag und Sonntag kommen spezielle hinzu. Wir geben einen Überblick über besonders stimmungsvolle.

Der Weihnachtsmarkt in Hilden dauert nur drei Tage, von Freitag (13-21 Uhr) bis Sonntag (11-20 Uhr) - ist aber das stimmungsvollste Heimatfest im ganzen Jahr, besonders am Abend. Rund 100 mit Tannen geschmückte Buden werden in der Innenstadt (Mittelstraße) aufgebaut. Fast die Hälfte der Teilnehmer sind Gruppen, Vereine und Initiativen aus Hilden. Sie verkaufen Speis und Trank und mit Liebe Gebasteltes für die Vereinskasse und zahlreiche soziale Projekte. Der Hildener Weihnachtsmarkt ist ein einziges großes "Hallo". Hier trifft sich drei Tage lang die ganze Stadt. Das macht seinen Charme aus. Auch für das Programm auf der Bühne gilt: von Hildenern für Hildener. Rund 20 Bands, Orchester, Chöre und Tanzgruppen werden im Stundentakt zu sehen und hören sein.

Der "beste Budenzauber" Im Herzen der Stadt beginnt heute: der berühmte Herzog- Wilhelm-Markt. Am schönen Kirchplatz mit alten, teilweise angeleuchteten Fachwerkhäusern gibt es ein täglich wechselndes Programm, Heute treten zum Beispiel um 19 Uhr "De Handwerkers" unter dem Motto "Alles andere ist nur Comedy" auf, morgen gibt es ab 15 Uhr Kinderprogramm und um 19 Uhr mit ROCK-O-CO, Hits aus vier Jahrzehnten. Öffnungszeiten sind Freitag, 27., 16 bis 22 Uhr, Samstag, 28., 14 bis 22 Uhr, und Sonntag, 29. November, 12 bis 21 Uhr.

Nicht minder berühmt ist der Blotschenmarkt. Rund um St. Lambertus in der Oberstadt - oder wie man auf Platt zu sagen pflegt "rong öm de aule Kerk" - gibt es alles, was das vorweihnachtlich gestimmte Herz erwärmt. Morgen gibt es von 19 bis 22 Uhr Beat-Musik der 60er Jahre mit The Memories, am Samstag ertönen von 20 bis 22 Uhr mit Jazz Online jazzige Töne und Sonntag, 29. November, präsentiert von 19 bis 21 Uhr Christian Knipping sein Weihnachtsprogramm.

Zum ersten Mal kreiert auch Erkrath ein Lichterdorf. In 14 Weihnachtshäuschen und drei Zelten werden weihnachtliche Leckereien wie Glühwein, Weihnachtsbier, Mandeln und Waffeln, Reibekuchen, Hotdogs und Raclette sowie Deko- und Geschenkartikel angeboten. Neben Händlern sind auch das Gymnasium Am Neandertal und Vereine wie der SSV Erkrath mit von der Partie. Es gibt ein musikalisches Bühnenprogramm, ein Kinderkarussell und Popcorn für alle. Das Erkrather Lichterdorf ist Freitag 18 bis 22 Uhr, Samstag 11 bis 22 Uhr und Sonntag 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Bereits zum 3. Mal findet der "Klitzekleine Weihnachtsmarkt" am 2. Adventswochenende im Tennisverein Grün-Weiß an der Parkstraße statt. Im adventlich geschmückten Vereinsheim können am Samstag, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 6. Dezember von 11 bis 18 Uhr liebevolle und originelle Geschenke erstanden werden. Die Clubhausgastronomie hat ebenfalls geöffnet und bietet Glühwein, heiße Schokolade, Waffeln und Grillwürstchen an.

50 000 LED-Leuchten sorgen pünktlich zum Auftakt des Weihnachtsmarktes für eine festliche Stimmung. Der Weihnachtsmarkt, den der City-Kauf traditionell auf dem Marktplatz veranstaltet, ist wochentags ab zehn und sonntags ab elf Uhr geöffnet. Auf der Aktionsbühne gibt es ein großes Unterhaltungsprogramm. Ein Nostalgie-Karussell ist wieder dabei - ebenso die "Dicke Berta", die an den Wochenenden ihre Runden durch die Innenstadt drehen wird.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr weihnachtlichen Budenzauber in der Stadtmitte. Auf dem Rathausvorplatz wird eine große Eislaufbahn aufgebaut, die bis zum 27. Dezember stehen bleibt. Unter dem Motto "Monheimer Sternenzauber" können Freunde des Kufensports über eine mehr als 280 Quadratmeter große Eisfläche gleiten. Sie ist kostenfrei nutzbar, aber nicht überdacht. Die Eröffnung ist am Freitag um 15.30 Uhr. Parallel dazu wird die neue Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet und es gibt ein Hüttendorf mit täglicher Lasershow und großem Adventskalender. Vom 11. bis 13. Dezember läuft zudem der Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Zwischen Alter Markt und Schelmenturm können Besucher am dritten Adventwochenende gemütlich durch die Budenreihen schlendern. An beiden Tagen gibt es vor Ort Klassiker wie Glühwein, Bratwurst und Kunsthandwerk an zahlreichen Verkaufsständen - aber auch frischen Honig vom Imker und die ein oder andere Geschenkidee. Dazu gibt es ein Kinderkarussell und die große Tombola der Organisatoren. Am 13. Dezember ist außerdem der letzte verkaufsoffene Sonntag des Jahres. Am 5. und 6. Dezember läuft darüber hinaus der Nikolausmarkt im Stadtteil Baumberg. In dem Budendorf gibt es deftige Leckereien. Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 15 bis 21 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr.

"Der Opladener Weihnachtsmarkt" mit dem Bergischen Dorf lockt mit 37 Buden und Bühnen, mit sieben Handwerkern, dazu Krippen und einmal Kindersachen, in die Fußgängerzone an der Kölner Straße. Der Coca-Cola-Truck kommt am 14. Dezember, 14.30 bis 19.30 Uhr, an die Bahnhofstraße/Kölner Straße. Die Rundfahrt durch Opladen mit dem Cola-Truck und am Standort der typisch amerikanische "Chrismas"-Rummel gehören dazu. Vegane Speisen, neue Glühwein- und Essensbuden gibt es auf dem Markt, der einheitlich blaue Buden präsentiert. Geöffnet hat das Opladener Weihnachtsdorf entlang der Fußgängerzone bis 30. Dezember, montags bis samstags von 11 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 20 Uhr. Die Glühwein- und Imbissbuden haben bis 22 Uhr geöffnet.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz läuft von 28. November bis 3. Januar, täglich von 11 bis 21 Uhr. Kinderkarussell, Weihnachtskrippe und neun Buden mit Glühwein, Mutzen und Spießbraten warten. Den stärksten Andrang gibt es immer an beiden Tagen des ersten Adventswochenendes mit verkaufsoffenem Sonntag, wenn in der Stadtmitte für ein Wochenende der von der CDU organisierte "Weihnachtsmarkt der Vereine" lockt, auf dem lokale Akteure sich und ihre Angebote an 40 Buden und Ständen präsentieren. Die Awo verkauft selbst gemachten Grünkohl mit Wurst, der Lions Club serviert Flammkuchen nebst Wein und verschiedene Chöre peppen ihre Vereinskasse mit Selbstgebackenem, Eierpunsch und anderen Leckereien auf. Auch Sport- und Kulturvereine aus Langenfeld sind dabei, um sich und ihre Angebote vorzustellen. Das Budendorf der Vereine gibt es nur am ersten Adventswochenende. Danach läuft der städtische Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz weiter.

Quelle: RP
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