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Hilden
Wie man Unmögliches tatsächlich schaffen kann

Hilden. 13 Monate lang hat die Stadt Hilden im Auftrag der Bezirksregierung eine Erstaufnahme für Flüchtlinge in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule betrieben. Sie wurde zum 30. September geschlossen und aufgegeben. Mit einem Grillfest hat sich die Stadt Hilden bei allen Helfern bedankt. Für die städtische Flüchtlingsbeauftragte Michaela Neisser war das eine "spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit": "Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel gearbeitet." Was hat sie gelernt? "Dass man Unmögliches tatsächlich schaffen kann.

Wir hatten nur 18 Stunden Zeit, die Schule herzurichten. Den Hildener Johannitern muss ich besonders danken. Sie haben wirklich alles mobilisiert." Auch Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, die Evangelische Gemeinde und viele andere haben sich eingesetzt. Sie habe immer nur einmal um Hilfe bitten müssen - "und alle in Hilden haben geholfen". Neisser: "Es macht mich sehr stolz, in so einer Stadt arbeiten zu dürfen. Hilden ist großartig."

(cis)
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