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Hückelhoven
Alte Mühlenscheune brennt komplett aus

Hückelhoven: Alte Mühlenscheune brennt komplett aus
Mit drei C-Rohren und dem Wenderohr von der Drehleiter aus bekämpfte die Feuerwehr den Brand. Der Einsatz dauerte gut sieben Stunden. FOTO: UWE HELDENS
Hückelhoven. THW musste einsturzgefährdete Scheune einreißen. Menschen wurden nicht verletzt. Brandstiftung?

Komplett niedergebrannt ist am Montag die Scheune der Stefensmühle an der Palandstraße in Kleingladbach. Das Wohnhaus wurde nicht vom Brand erfasst. Vier Bewohner konnten sich nach Feuerwehrangaben unverletzt in Sicherheit bringen.

Wie stellvertretender Wehrleiter Frank Bocken berichtet, ging der Alarm um 4.10 Uhr bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand. Darin gelagertes Kaminholz und Baumaterialien gaben den Flammen reichlich Nahrung. Gegen 4.20 Uhr wurde der Polizei das Feuer an der Palandstraße gemeldet. "Die hinzugerufenen Feuerwehrkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen, so dass ein angrenzendes Gebäude nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde", berichtet Polizeisprecher Karl-Heinz Frenken.

Im Einsatz waren bis 11.30 Uhr 43 Feuerwehrleute vom Zug 2 (Ratheim, Millich, Kleingladbach) und der Staffel Hückelhoven sowie das Technische Hilfswerk mit Räumgerät. "Wegen Einsturzgefahr mussten Giebel und Mauern, teils Fachwerk, eingerissen werden", berichtet Frank Bocken. Schon am Samstag - Alarmzeit 23.06 Uhr - hatte an der Mühle Unrat gebrannt, die Wehr löschte. Nach ersten Erkenntnissen schließt die Polizei eine weitere Brandstiftung nicht aus. Deshalb werden Personen gesucht, die Hinweise zur Aufklärung dieses Brandes geben können. Zuständig ist das Kriminalkommissariat der Polizei in Erkelenz, Telefon 02452 9200.

(gala)
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