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Hückelhoven
Baaler Budenstadt zieht viele an

Hückelhoven. Einen Nachmittag lang konnten die Bewohner in Baal und Umgebung ihren Adventsmarkt genießen. Mit viel Liebe und Aufwand organisiert, lockten die Buden zum Bummeln und das Angebot in den Zelten zum Genießen ein. Von Thomas Mauer

Der Duft von Glühwein und Gebratenem hing in der Luft, Kinder spielten zwischen den Ständen, und Erwachsene standen beisammen und klönten. Eine adventlich entspannte Atmosphäre lag über dem Markt. Von 13 bis 19 Uhr nutzten viele Baaler die Gelegenheit zu einem entspannten Samstagnachmittag. Aber auch aus der Umgebung waren Menschen gekommen.

"Wir waren vorher immer im Bürgerhaus", erklärte Josef Lemmen, Kopf der IG Baal. Dort wurde es zu eng, und seit sechs Jahren reicht der Marktplatz gerade aus. 13 Holzbuden boten diesmal Weihnachtssterne, Lampen, Holzarbeiten, Gläser und verschiedenes mehr. Vier Stände konnten krankheitsbedingt nicht besetzt werden, dabei können die Händler kostenlos ihre weihnachtlichen Waren anbieten. Dank des Sponsorings durch das Hückelhovener Stadtmarketing und mit der aufopferungsvollen Unterstützung durch den Bauhof war ein ansehnlicher Budenkreis entstanden.

"Die Einnahmen verbleiben komplett bei den Händlern und Zeltbetreibern", stellte Lemmen klar. Die Baaler Interessengemeinschaft muss viele Klinken putzen, um in jedem Jahr den Markt ausrichten zu können. Mehr als 23 Buden sind auf dem Gelände auch nicht möglich. "Wir werben im Internet um Händler, aber meistens kommen die Bewerber durch Mundpropaganda zu uns." Josef Lemmen und seine Stellvertreterin Rita Kluge konnten nach den vielen Vorarbeiten dann auch entspannt ihren Glühwein genießen. Freitag morgens in der Frühe war der Bauhof angerückt, am Abend stand der komplette Markt mit Buden und Zelten fertig auf dem Platz.

Honigverkäufer Axel Bring war einer, der durch die Mundpropaganda gekommen war. Eigentlich unterrichtet er Biologie an der Schule, durch Zufall kam er an ein Bienenvolk. "Das ist mein Hobby geworden, ich wusste vorher über Bienenzucht so gut wie gar nichts", lachte der Imker, der auch nicht mehr als zehn Völker besitzen möchte. "Dann sprengt das das Hobby." Seine Bonbons, Kerzen und Honiggläser wurden gut nachgefragt. Ganz anders Nora Dreßen an ihrem Stand, der gesponsert war von der Baaler Bürger Bühne. "Alle die Sachen hier sind im Pflegezentrum Lebensfreude entstanden", erklärte sie stolz. Spekulatius, Badesalz und Trinkschokolade gehörten zu ihrem Angebot. Interessierte verwirrte sie ein wenig, denn es gab keine Preise, die Kunden sollten mit einer Spende selbst entscheiden, wie viel ihnen das Objekt der Begierde wert war. Gar nicht so einfach für manche.

Zu einem Markt der Stadt Hückelhoven gehörten natürlich Biber Rudi und Freundin Bärbel, die vor allem bei den Kindern beliebt waren, denn sie verteilten Weckmänner, die bei den Kleinen großen Anklang fanden.

Quelle: RP
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