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Hückelhoven
Begeisterte Leseratten entern Literaturschiff

Hückelhoven: Begeisterte Leseratten entern Literaturschiff
Viele tolle Eindrücke nahmen Hückelhovener Gymnasiasten des Leseprojekts von den Autorenlesungen auf der "lit.Cologne" mit nach Hause. FOTO: Gymnasium Hückelhoven
Hückelhoven. Schüler der Profilkurse "Leselust" des Gymnasiums Hückelhoven besuchten die lit.kid.COLOGNE.

Seit dem Jahr 2001 findet jedes Jahr im März in Köln das internationale Literaturfestival "lit. Cologne" statt. Mit 189 Veranstaltungen und einem eigenen Programm für Kinder, der "lit.kid.Cologne" ist das Festival eines der größten in Europa. Es will Literatur in ihrer gesamten Bandbreite Menschen zugänglich machen und Freude am Lesen, Vorlesen und Diskutieren fördern.

Im Rahmen der Begabtenförderung wird am Gymnasium Hückelhoven ganzjährig ein Leseprojekt angeboten, das von den Schüler der Erprobungsstufe (5./6. Jahrgang) halbjährlich gewählt werden kann und in dem Leseförderung und kreative Auseinandersetzung mit Literatur im Mittelpunkt stehen. Die gemeinsame Fahrt der Kurse des ersten und zweiten Halbjahres wurde zu dem erhofften Literatur-Erlebnis.

Das Besondere an den Kölner Veranstaltungen ist nicht zuletzt die Auswahl spektakulärer Orte. So hatten die Hückelhovener Schüler Glück, dass die von ihnen ausgewählten Lesungen auf der MS-RheinEnergie, die während des Festivals zu einem Literaturschiff wird, stattfanden. Dazu meinte Lee Ann Best: "Man kam sich richtig toll vor, das Schiff liegt am Rheinufer, und die Ausblicke auf den Fluss und die Rheinpromenade waren fantastisch." Dass dabei auch die Lesungen noch einmal ganz anders wahrgenommen werden, bestätigt Stella Thiemann: "Hier vorgelesen zu bekommen, ist viel aufregender und spannender als in der Schule!"

Die Schüler nahmen teil an den Veranstaltungen mit Annette Pehnt ("Anuka") und Andrea Karimé ("Johnny Himmelblau und das Geheimnis von Schweiger"). Aufmerksam und interessiert verfolgten sie die beiden Lesungen und waren begeistert von der Qualität des Gebotenen. Die Autorinnen unterstützten ihre Vorträge mit Bildern und zusätzlichen Erklärungen, banden ihre Zuhörer immer wieder ein und traten so in einen Dialog über den Inhalt. Nicht ohne Wirkung. Tobias Laaser erklärt: "Meine Ohren haben direkt auf Empfang geschaltet." Und Bobby Lee fasst zusammen: "Annette Pehnt hat gelesen wie in einem Hörbuch!"

Die Zeit zwischen den Lesungen nutzten die Gymnasiasten zu einem kurzen Besuch im Schokoladenmuseum, und vor der Abfahrt erkundeten sie mit Profillehrerin Irene Dahlmanns-Kranz, die die Exkursion organisiert hatte und von Referendar Michael Schultes unterstützt wurde, den Dom. Die Jugendlichen blickten begeistert auf den Tag zurück. Rebecca Wolf: "Es war interessant, zwei Schriftstellerinnen hautnah zu erleben und ihnen Fragen stellen zu dürfen."

Quelle: RP
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