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Hückelhoven
Bezauberndes "Bellywood" an der Rurbrücke

Hückelhoven. Tänze im orientalischen, modernen oder Tahiti-Stil. Von Daniela Giess

Der Zauber des Morgenlands, das Flair von tausendundeiner Nacht: In farbenprächtigen Kostümen verzauberten die Tänzerinnen bei der sechsten Auflage der Orientalischen Nacht ihr Publikum im gut besetzten Festsaal Sodekamp-Dohmen.

Zahlreiche Tanzgruppen waren der Einladung der Gastgeberinnen gefolgt und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass Bauchtanz mit vielen Einflüssen kombinierbar ist. Einer der Höhepunkte im rund dreistündigen Programm: der Auftritt des Duisburger Ensembles Leyla Jouvana im Tahiti-Stil. Mit prachtvollem Kopfschmuck entführte Leyla Jouvana Momente in die Südsee.

Mit ihrem mitreißenden Hula-Tanz zog Marisa das Publikum in ihren Bann. Seit vielen Jahren hat sich die ausgebildete Choreographin dem modernen hawaiianischen Tanz verschrieben, etliche Weiterbildungen absolviert. Zusammen mit ihrer Tanzpartnerin Eli bildet Marisa das Duo Kalea. "Kalea bedeutet Glück", verriet sie. Und: "Hula ist der Herzschlag Hawaiis." Weil Eli das Krankenbett hüten musste, war die Hula-Tänzerin diesmal allein nach Hilfarth gekommen. Später zeigte Marisa bei ihrem Doppelschleier-Tanz, dass Bauchtanz auch zur Schlagermusik möglich ist.

Das Ensemble Amira Shay, das sich vor Jahren bei einem Kursangebot der Anton-Heinen-VHS gefunden hat, hatte zum sechsten Mal befreundete Formationen in das ehemalige Korbmacher-Dorf geholt. Die Bauchtänzerinnen nutzten die Gelegenheit, ihre spektakulären Darbietungen vor wichtigen Meisterschaften zu testen vor großem Publikum. Trainiert wird das Ensemble Amira Shay von Annett Frantz-Kochs. Mit "Bellywood" präsentierten die Damen - die älteste ist Mitte 70 - eine Mischung aus indischem und orientalischem Tanz. Und weil die Dremmenerin, die aus dem Erzgebirge stammt, auch gut nähen kann, entwirft und schneidert sie die farbenfrohen Kleider für die Bauchtanzgruppe selbst.

Durch das abwechslungsreiche Programm führten Gabi Freyer und Cerstin Wagner. Die Hückelhovener Bauchtanzgruppe Couscous, die vor 17 Jahren gegründet wurde und bei Stadtfesten in der gesamten Region auftritt, sorgte mit einem Pharaonen-Tanz ebenso für Begeisterung wie die Krefelderin Cristina Zegarra mit ihrer eigenwilligen Interpretation der modernen Bauchtanz-Ausrichtung Tribal Fusion.

Aus Erkelenz kam die Gruppe Inanna, die zurzeit den Titel "Vize-Bellydancer of the World" trägt. Zu den Klängen des Trommlers Claus aus Krefeld alias Al Masmoudi stellte Hayam aus Geilenkirchen ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis. Banatha Shoushana aus Heinsberg wird von Iris Karakas trainiert. In Hilfarth zeigte die Truppe einen klassischen arabischen Tanz.

Quelle: RP
 
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