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Hückelhoven
Brücken zwischen Lebenswelten bauen

Hückelhoven: Brücken zwischen Lebenswelten bauen
Das Ehrenamtsfest im Haus am See gibt allen, die sich in ihrer Freizeit unentgeltlich für andere einsetzen, einmal besondere Wertschätzung. Und die Gelegenheit zum Kennenlernen und Plaudern auf dem Gelände am Ratheimer Adolfosee wird rege genutzt. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Ehrenamtler bedienen Ehrenamtler: Zu dieser gelungenen Kombination kam es am Freitagabend im und am Ratheimer Haus am Adolfo-See. Von Willi Spichartz

Das Ehrenamtsfest der Stadt zog rund 300 Frauen und Männer aus Vereinen, Organisationen und Institutionen an, die von den ehrenamtlichen Stadtratsmitgliedern mit Getränken versorgt wurden. Angesichts des Sommerwetters ein passender Einsatz am Haus am See, alkoholfreie Getränke und ein herbes Pils flossen reichlich bis in die Nacht hinein.

Mit dem Zitat von Albert Einstein, "Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden", begrüßte Bürgermeister Bernd Jansen die prächtig gelaunte Schar, die mit der inzwischen vierten Auflage des Ehrenamtsfests am See wieder Gelegenheiten zum Austausch von Erfahrungen und Meinungen hatte und sie nutzte.

"Sie sorgen für soziales Wachstum und sozialen Wohlstand in unserer Stadt. Sie bauen damit gemeinsam Brücken zwischen den Lebenswelten von Jung und Alt, von Schwachen und Starken, von Menschen mit und ohne ausländische Wurzeln. Sie bauen Brücken für Kultur und Sport. Sie stehen beispielhaft für das bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt, das sich heute auch in neuen Formen, in Projekten auf Zeit, eben in Initiativen gestaltet", umriss der Erste Bürger den Gemeinschafts-Wert eines Netzwerks über Hückelhoven aus vielfältigen Organisationen und Zusammenschlüssen.

Im Rathaus habe man daraus die Konsequenz einer hauptamtlichen Stelle für die "Ehrenamtskoordination" gezogen, die mit Petra Hudler von einer äußerst kreativ-kompetenten Mitarbeiterin ausgefüllt werde.

Ein kurzer Regenschauer nahm Olli Lengersdorf, unterm Vordach stehend, mit Humor: Der ehrenamtliche Humorist aus der Karnevalshochburg Hilfarth unterhielt mit amüsanten Geschichten aus dem Alltags-(Ehe)Leben und Sticheleien im Dialog mit sich selbst gegen den Ortsnachbarn Brachelen. Olli: "Morgen muss ich nach Brachelen. Da bin eingeladen." Gegenüber: "Das ist doch kein Grund, dahin zu fahren." Olli: "Danach fahr' ich in Wintersport nach Sibirien." Gegenüber: "Is et da schön?" Olli: "Wenn man in Brachelen war, is et überall schön!" Da war eine Zugabe fällig.

"Schön" war auch, man sah es am Umsatz, das Büffet mit Currywurst, Kassler, Weißkohlsalat, Möhrengemüse zum Brot. Danach kam's zur Schlangenbildung - der Ratheimer "Pepi" hatte seinen Eis-Lieferwagen vor der Tür geparkt, der praktisch ausgeräumt die Heimreise antrat. Für die Heimreise der Gäste sorgten die Mitarbeiter des Ordnungsamts mit ihren Fahrzeugen, die wie viele andere Bedienstete des Rathauses im unermüdlichen Einsatz waren.

Quelle: RP
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