| 18.40 Uhr

13 Personen inklusive SPD-Bundestagsabgeordneten mussten raus
Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus

13 Personen inklusive SPD-Bundestagsabgeordneten mussten raus: Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus
Während des Feuerwehreinsatzes in Hückelhoven konnte der Verkehr in der Innenstadt teilweise nicht fließen. FOTO: Spinrath
Hückelhoven. "Ich danke allen Feuerwehrleuten für einen schnellen und erfolgreichen Einsatz", schrieb Bundestagsabgeordneter Norbert Spinrath heute am späten Nachmittag erleichtert nach einem Feuerwehreinsatz im Mehrfamilienhaus Martin-Luther-Straße/Ecke Parkhofstraße, in dem sich auch sein Wahlkreisbüro und die Kreis-Geschäftsstelle der SPD befinden.

Spinrath erlebte beim Mittagsimbiss die gegen 13.10 Uhr nach Sirenenalarm heranrückende Feuerwehr. Aus dem nicht gedämmten Dachstuhl, so erklärte ein Feuerwehrsprecher später, war dunkler Rauch gequollen. Vor Ort stellte sich gottlob heraus, dass nur ein kleiner Teil vom Dachstuhl betroffen war. Die Ursache werde ermittelt.

Zwölf im Haus anwesende Bewohner wurden von der Feuerwehr hinausgeleitet in die Obhut des Rettungsdienstes, der jedoch keine Verletzungen zu versorgen hatte. Die Feuerwehr war mit 40 Leuten und zehn Fahrzeugen vor Ort. Nach zwei Stunden konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen. Der in der Innenstadt gestaute Verkehr konnte wieder normal fließen. Größerer Schaden soll laut Feuerwehr nicht entstanden sein.

"Ich freue mich sehr, dass die Feuerwehren sofort mit großer Besetzung und mit der Drehleiter ausgerückt sind. Die Abläufe des Einsatzes waren hochprofessionell. Sie hatten alles sehr schnell unter Kontrolle", lobte Bundestagsabgeordneter Spinrath den Einsatz, der als gelernter Polizeibeamter das durchaus auch fachlich beurteilen kann. "Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das Dach des Wohnhauses tatsächlich in voller Ausdehnung gebrannt hätte", war Spinrath sichtlich erleichtert. "Dann hätte das Feuer möglicherweise auch unsere Büroetage erfasst."

Um 16.47 Uhr hatte es dann für die Hückelhovener Wehr noch eine weitere Alarmierung gegeben: Kellerbrand in einem Einfamilienhaus an der Rauhutstraße. 23 Wehrleute mit sechs Fahrzeugen eilten zur Einsatzstelle. Und sie stellten fest, dass es zu einem Brand an der Heizungsanlage gekommen war. Nach einer Stunde konnte das Gros der Wehrleute den Einsatz beenden. Niemand wurde verletzt.

(aha)
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